Hardwired

    • Kinostart:

Regisseur: Ernie Barbarash
Drehbuch: Michael Hurst
Darsteller: Cuba Gooding Jr., Tatiana Maslany, Val Kilmer
Land: USA
Jahr: 2009
Genre: Action, Sci-Fi
Laufzeit ca.: 94 Minuten

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Darum geht’s:
Nach einem Autounfall, bei dem seine schwangere Frau ums Leben kommt, wird Luke von der Firma Hope Industries gerettet. Diese übernimmt die Kosten für seine Operation. Als Gegenleistung implantieren sie ihm allerdings einen Chip ins Gehirn, welcher permanent Werbung abspielt. Als Testobjekt 660 macht sich Luke auf die Suche nach seinen Peinigern. Hilfe bekommt er dabei von einer Untergrundorganisation, die ihm dabei helfen will, den Konzern zum Fall zu bringen.

Meinung:
Ich muss gestehen, dass der Film ganz okay angefangen hat. Die erste Überraschung gab es schon in der ersten Minute. Was allerdings schnell gut anfing, wurde genauso schnell schlecht. Das liegt an folgenden Punkten:

Manko 1) Der Hauptdarsteller Cuba Gooding Jr. Ich finde ihn komplett fehl besetzt. Als Actionheld ist er eine totale Lachnummer! Entweder steht er rum und verzerrt sein Gesicht vor Schmerz. Oder er sitzt rum oder er liegt rum,… Mimik Fehlanzeige. Das beweist mir, dass ein Oskar nicht gleich Talent bedeutet.
Manko 2) Val Kilmer (Frozen – Etwas hat überlebt) mit der schlechtesten Frisur, die ich je gesehen habe. Zudem frage ich mich, ob die Coverdesigner den Film jemals gesehen haben oder einfach nur stoned waren?! Davon abgesehen kann er sich mit Gooding Jr. Die Hand reichen. Schauspielerisch haben sich beide nichts genommen.
Manko 3) Die gesamte Optik des Filmes, die an die neunziger Jahre erinnert.
Manko 4) Die Hacker. Wann lernt Hollywood endlich, dass sie nicht auf dem Keyboard rum hämmern, als müsste ein Weltrekord im Tastendrücken aufgestellt werden?!

Einziger Lichtblick:
Tatiana Maslany (Cas & Dylan) als Punk Red hat mich nicht enttäuscht. Sie hat das beste aus der Rolle, die ihr gegeben wurde, heraus geholt. Mehr kann man nicht erwarten. Sie war der Hauptgrund, mir den Film anzusehen, denn schon allein vom Cover hätte ich ihn sonst nie angerührt.

Terry Chen (The A-Team) und Michael Ironside (Terminator – Die Erlösung) waren auch ganz akzeptabel.

Tolle Idee:
Die Firmenlogos und die Idee, Werbung im Kopf abspielen zu lassen. Quasi Pop up Fenster ohne Computer. Genial.
Das die Werbung erst weggeht, wenn man das Produkt gekauft hat: Genialer!
Ich habe zudem noch keinen Film gesehen, in dem Product Placement so groß geschrieben wird. Das hier war quasi die Deluxe Version.

Das Ende brüllt förmlich nach einem Teil 2? Hell NO! Und wenn, dann bitte mit einem anderen Protagonisten!

 

Fazit:
Im Stil der 90 er Jahre hinkt der Film seiner Zeit hinterher und ist wenig unterhaltend.

 

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