Herrscherin der Wüste

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thcOriginaltitel: She
Regie: Robert Day
Darsteller: Ursula Andress, Peter Cushing, Bernard Cribbins, John Richardson, Christopher Lee
Herstellungsland: Großbritannien
Produktionsjahr: 1965
Genre: Fantasy
Spieldauer: 101 Minuten
Freigabe: FSK 12

 

Heute habe ich dann mal aus meinem Filmschrank „The Hammer Collection“ hervorgeholt, weil da wird es nun doch langsam mal Zeit, dass ich mir diese Box vornehme und die Filme mal durchschaue. Den Anfang macht dort „Buch 1“ und die erste DVD enthält den Film SHE oder mit deutschem Titel HERRSCHERIN DER WÜSTE. 

Diese Herrscherin der Wüste ist Ayesha, welche unsterblich ist und die Anführerin einer alten vergessenen Zivilisation und diese wird dann mehr oder weniger von einer kleinen Expedition von 3 Herren entdeckt und der gute Leo wird für eine Reinkarnation des ehemals Geliebten von Ayesha gehalten und deswegen soll er einem Ritual unterzogen werden, sodass die Beiden auf ewig zusammen sein können, aber ob das alles so aufgeht …

Ist an sich so schon eine schöne Abenteuergeschichte, aber es gibt doch Stellen im Film, die sich zu sehr in die Länge ziehen. Würde mal sagen, dass 15 Minuten weniger dem Film doch besser getan hätten. Gerade da wo sie durch die Wüste ziehen, wurde es mir schnell langweilig. Kann aber auch an dieser kargen eintönigen Gegend liegen, die nun nicht gerade meins wäre.  

Bevor ich es vergesse zu erwähnen – der Film basiert auf dem Roman „Sie“ von Sir Henry Rider Haggard und wurde auch schon mehrfach verfilmt. Dabei hat sich mir nach der jetzt erstmaligen Sichtung des Films noch nicht ganz erschlossen, warum dieser Stoff hier so gerne verfilmt wird. Eventuell schaue ich mir auch noch eine andere Verfilmung an und hier gibt es auch noch eine Fortsetzung THE VENGEANCE OF SHE, welche Teil der Hammer Collection ist – schauen wir mal, was dies dann wird.

Ursula Andress muss ich auch noch mal erwähnen – war damals eine sehr schöne Frau und sie war damals das erste Bond-Girl – ich glaube, ich muss mir doch mal die Bondfilme ansehen. 😉 

Nun zum Ende hin, habe ich noch etwas zu bemängeln und zwar die Musik. Stellenweise verdammt nervig, weil es irgendwelches schrilles Musikgedöns ist. Wegen dem und den Längen gibt es Punkteabzug. Ansonsten ist es ein recht solider Film, den man sich mal ansehen kann, wenn man Lust auf die alten Schinken hat – andernfalls verpasst man hier nicht wirklich etwas. 

 

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