In Time

    • Kinostart:

Originaltitel: In Time
Regisseur: Andrew Niccol
Drehbuch: Andrew Niccol
Darsteller: Justin Timberlake, Amanda Seyfried, Cillian Murphy, Olivia Wilde
Land: USA
Jahr: 2011
Genre: Action , Thriller, Science-Fiction
Laufzeit: ca. 109 Minuten

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Darum geht’s:
Im Jahr 2161 wurde die DNA der Menschen so angelegt, dass jeder an seinem 25 Lebensjahr aufhört zu altern und mit 26 Jahren verstirbt. Eine Uhr an dem Arm zählt dabei Jahr um Jahr, Sekunde um Sekunde unerbittlich nach unten. Ist die letzte Zahl verstrichen, verstirbt man an Ort und Stelle. Man kann diesem Schicksal jedoch entgehen, in dem man für zusätzliche Zeit arbeitet. Auch tauschen ist eine Möglichkeit.

Der junge Industriearbeiter Will verdient so seinen Lohn im Ghetto von Dayton. Als seine Mutter plötzlich verstirbt und ein Fremder ihm überraschend 116 Jahre Leben schenkt, beschließt er diesem System den Kampf anzusagen und begibt sich in die luxuriöse Zeitzone New Greenwich, in der die Reichen und somit quasi Unsterblichen leben.
Zusammen mit Sylvia, der Tochter eines reichen Bankers, ist er auf der Flucht vor skrupelosen Killern und den Timekeepern,- einer Organisation der Regierung, die unrecht erworbene Zeit zurückholt.

Meinung:
Die Grundidee des Films ist schlichtweg genial.

Futuristische Filme kann ich eigentlich sonst gar nicht leiden. Aber dieser hier hat mich dennoch begeistert. Story sowie Umsetzung sind gelungen. Zwar ist er nicht der Reißer und man hätte vieles besser machen können, jedoch kann ich den Massen von Negativkritiken nicht zustimmen.

Ein Pro für den Film ist Justin Timberlake (Alpha Dog), der erneut aufzeigt, dass er ein sehr guter Mime ist.
Aber Amanda Seyfried? Gut, seit Jennifer’s Body finde ich sie ganz angenehm, aber wer hatte die Idee zu dieser Frisur? Davon abgesehen harmonieren die beiden nur bedingt miteinander. Das liegt auch an diesem klischeebehafteten Charakter, den sie zur Schau stellen muss: Reiches, rebellierendes Miststück. Wenn ich mir allerdings ein kleines, langweiliges Küken neben Timberlake vorstelle, so ist das millionenschwere Biest gar nicht mehr so abwegig. Und nach einer gewissen Zeit gewöhnt man sich auch an den Beatles Gedächtnis Bob von Miss Seyfried.

Cilian Murphy war immer ein Schauspieler, den ich seit Red Eye meiden wollte. Dann kam der grandiose Peacock Auftritt von ihm, den er mit In Time in seinem Ledermäntelchen schon fast wieder zunichte machte. Wobei wir wieder bei dem Manko wären: Ja, es ist die Zukunft. Aber warum muss diese immer aus komischen Fahrzeugen und Regierungsleuten in schwarzen, langen Ledermänteln bestehen? Das mit den Autos verstehe ich ja noch etwas, sehe man sich doch mal das Gefährt an, mit dem Tom Cruise in „Mission: Impossible – Phantom Protokoll“ in Indien vorfährt. Doch wenn jemand sich in lang und schwarz und aus Tierhaut gefertigte Mäntel hüllen darf, dann ja wohl nur Kate Beckinsale (Engel im Schnee) alias Selene. Aber die Timekeeper sehen doch etwas lächerlich aus und sind schlichtweg unnötig für die Handlung.

Beastly und Ich bin Nummer 4 Darsteller Alex Pettyfer hat herrlich arrogant gespielt und ist somit auf dem gleichen Level wie
The Big Bang Theoretiker Johnny Galecki, der als existenzieller Unterschichtler wunderbar abgefuckt wirkte. Wobei ich mich aber frage, wo der wirkliche Sinn dieses Charakters war. Um aufzuzeigen, wie beschissen das Leben im Ghetto ist und das man sich mit zehn zusätzlichen Jahren und einer kleinen, liebenden Familie dennoch tot saufen muss?!

Trotz einiger Mängeln in der Geschichte und ein paar unwichtigen Darstellern liegt meine Bewertung von In Time immer noch über dem Durchschnitt. Der Film hat mich gut unterhalten und darauf kommt es mir letztendlich an.
Abschließend möchte ich noch anmerken, froh zu sein nicht solch eine Uhr zu besitzen,…

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Fazit:
Guter Sci-Fi Thriller mit Starbesetzung.

 

Darsteller:

Regie:

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