Inside Hollywood

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Originaltitel: What just happened
Regisseur: Barry Levinson
Drehbuch: Art Linson
Buchvorlage: Art Linson
Darsteller: Robert DeNiro, Kristen Stewart, John Turturro
Land: USA
Jahr: 2008
Genre: Drama, Komödie
Laufzeit: ca. 104 Minuten

 

Darum geht’s:
Zwei Wochen lang begleitet man als Zuschauer den erfolgreichen Produzenten Ben, der verzweifelt versucht seinen neusten Film zu promoten. Dabei muss er sich mit exzentrischen Schauspielern und einem kritischem Publikum auseinander setzen.

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Meinung:
Robert DeNiro (Silver Linings) hat definitiv ein Talent für komödiantische Darstellung. Auch Bruce Willis (Sin City), als Admiral Willis war herrlich mit seinen Allüren,- und seinem Bart.

Der Film, der es im Film zu produzieren gilt heißt „Fiercely“ mit Sean Penn (It’s all about Love) in der Hauptrolle. Beim Pre-screening für die Presse wird schnell klar, dass die Leute nicht einverstanden damit sind, dass der Hund am Ende erschossen wird. Ich fand es sehr amüsant zu sehen, wie sehr sich beide Seiten in ihrer Meinung verbeißen. Daher fand ich auch den Final Cut des Regisseurs, den er in Cannes dem Publikum vorstellte grandios. Den Darsteller hingegen nicht so. Klar, die Rolle hat vorgeschrieben, dass es eine echt abgefragte Figur sein muss, aber beim Anblick von ihm hatte ich permanent das Gefühl Raumspray benutzen zu müssen.

Kristen Stewart’s (Still Alice) Rolle als Bens Tochter Zoe ist sehr simpel. Auf den ersten Blick ist sie das nette Mädchen von nebenan, auf den zweiten hatte sie eine Affäre mit einem kürzlich, durch Selbstmord, aus dem Leben geschiedenen Produzenten. 5 Minuten, mehr gab es leider nicht. Den Rest begleitet man wieder Ben, der durch Zufall die Socke des Liebhabers seiner Ex-Frau findet und zwischen den ganzen Terminen mit unverschämten Stars und Produzenten, um eine zweite Chance bei ihr bettelt…

Im Rückblick ist Inside Hollywood ein netter, sarkastischer Einblick in die Traumfabrik Hollywood und das „Überraschung“ nicht alles so Friede Freude Eierkuchen ist, wie es nachher auf dem roten Teppich wirkt. Wirklich neu ist diese Erkenntnis allerdings nicht und insgesamt ist der Film auch etwas lang, so dass man irgendwann aufhört zu schmunzeln und doch etwas gelangweilt, durch teils monotone Dialoge, wird.

 

In weiteren Rollen sind Catherine Keener (An American Crime), John Turturro (Transformers – Die Rache), Robin Wright (Verblendung 2011) und Stanley Tucci (Einfach zu haben) zu sehen.

 

Fazit:
Es gibt definitiv bessere Satiren, die das Business aufs Korn nehmen.

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