Jamesy Boy

  • Kinostart:

Regisseur: Trevor White
Drehbuch: Trevor White, Lane Shadgett
Darsteller: Spencer Lofranco, Taissa Farmiga, Ving Rhames
Land: USA
Jahr: 2014
Genre: Drama, Biografie, Verbrechen
Laufzeit ca.: 109 Minuten

„All I want is a normal life.“

Darum geht’s:
Als der Teenager James ins Gefängnis kommt, ist er gezwungen, sein bisheriges Leben zu überdenken. Er freundet sich mit dem Mörder Conrad an, der sein Vorbild wird und beginnt Gedichte zu schreiben. Des weiteren lässt er sich nicht mehr so leicht provozieren, was dem Insassen Guillermo ein Dorn im Auge ist, denn er möchte James lieber tot als lebendig sehen.

Meinung:
Der Film beginnt schon ziemlich brutal. Es geht um Alkohol, Drogen und Waffen.

Die Handlung switcht zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin und her. Was an sich kein Problem ist, wenn es nicht zu konfus wird. Hier hat man irgendwie geschafft, den Hauptdarsteller Spencer Lofranco (At Middleton) um einiges älter und erwachsener im Gefängnis aussehen zu lassen, so dass man den Zeitsprüngen gut folgen konnte.

Die Geschichte ist an sich nicht neu. Guter Junge gerät in eine Gang und somit auf die schiefe Bahn, bis es zu spät ist auszusteigen. Als James jedoch anfing, seine Reime zu rappen, wurde ich unweigerlich an „Hustle and Flow“ erinnert. Davon aber abgesehen hat Spencer Lofranco (At Middleton) seine Sache recht gut gemacht. Man kann die Wandlung zwischen Hitzkopf und jungem erwachsenen gut nachvollziehen. Ich versteh die schlechten Kritiken daher nicht so ganz. Es ist zwar kein übermäßig guter Film, aber so schlecht wie teilweise darüber berichtet wird ist er auch nicht.

In einer Nebenrolle spielt Taissa Farmiga (Mindscape) seine kurzzeitige Liebe, die hier als smartes Girl gezeichnet wurde. Außerdem sind James Woods (Straw Dogs) als Gefängnisboss, Mary-Louise Parker (Roter Drache) als Mutter, Taboo von den Black Eyed Peas (Street Fighter: TloCL) als Gangführer im Gefängnis, Rosa Salazar (AHS: Murder House) als James’s Freundin und Ving Rhames (Dawn of the Dead) als mörderischer Mentor mit von der Partie.

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Fazit:
Jamesy Boy ist ein „Ich wurde geläutert und habe mich gebessert“ Drama, welches einen in eine andere Welt eintauchen lässt und mit guten Darstellern überzeugen kann.

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Info:
*Spencer Lofranco und Taissa Farmiga standen bereits 2013 für „At Middleton“ zusammen vor der Kamera.
* Der Film beruht auf einer wahren Begebenheit und ist quasi die Biografie von James Burns.

 

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