Red State

  • Kinostart:

Regisseur: Kevin Smith
Drehbuch: Kevin Smith
Darsteller: John Goodman, Michael Angarano, Kyle Gallner
Land: USA
Jahr: 2011
Genre: Action, Drama
Laufzeit: ca. 88 Minuten

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Darum geht’s:
Drei Freunde freuen sich auf ein Treffen mit einer Onlinebekannten, die sie alle drei gleichzeitig zum Sex verführen möchte. Doch die Vorfreude hält nicht lange, als diese ihre Verehrer mit Hilfe eines Narkotika ausknocked. Kurz darauf finden sie sich in einer Kirche wieder. Sie müssen nur kurz der Predigt lauschen um zu erkennen, dass sie für ihre Sünden von den fanatischen Gläubigern getötet werden sollen.

Meinung:
Was für ein Schrott! Kevin Smith möge sich in die Ecke stellen und schämen! Zwar hatte Kerry Bishé nicht wirklich die Hauptrolle, für das Bild auf dem Poster hat es aber gereicht. Das Problem mit ihr ist: sie kann nicht wirklich spielen, was ihr da vorgegeben war. Vielleicht liegt es auch daran, dass sie immer und ewig Lucy aus der letzten Scrubs Staffel sein wird und Comedy ihre Schublade bleiben wird.

Michael Angarano (Speak) und Kyle Gallner (The Haunting of Conneticut – Das Haus der Dämonen) verbringen die ersten Minuten mit pubertären Gerede und werden dann von einer „milf“ (fragt doch mal Google) und ihren begeisterten Jesusjüngern gefangen genommen um anschließend bei einer ewig lang andauernden Predigt getötet zu werden. Und hier fängt es echt an, sehr, SEHR anstrengend zu werden. Denn nun finden nur noch Bibelzitate Anwendung, die von Michael Parks (Planet Terror) so überzeugend aufgesagt werden, dass man ihm die Rolle zu 100 Prozent abnimmt.

Gegen Mitte des Filmes gibt sich John Goodman (Coyote Ugly) als Polizist die Ehre, der den Befehl erhält, jeden dieser Organisation zu töten. Zwar spielt auch er gut, aber Red State ergibt einfach keinen Sinn. Ich sage nicht, dass es falsch ist, mit jeder Faser an Gott zu denken, aber ihm für das eigene Handeln die Schuld zu geben ist Blasphemie!

Bei dem Thema ist es mir zumal egal, ob es um die Regierung, den Glauben, die Republikaner (rot) oder Demokraten (blau), vorehelichen Geschlechtsverkehr oder Homosexualität in Amerika geht. Red State ist mir einfach zu aufdringlich und unbedeutend in seiner Aussage,… was auch immer Kevin Smith wirklich damit veranschaulichen wollte.
Red State gehört nun offiziell für mich zu den schlechtesten Filmen aller Zeiten!

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Fazit:
Zum Düngen fürs Feld findet dieser Mist allemal Verwendung.

 

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7.9

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