Returner – Kampf um die Zukunft

    • Kinostart:

Originaltitel: Ritânâ
Regisseur: Takashi Yamazaki
Drehbuch: Kenya Hirata, Takashi Yamazaki
Darsteller: Takeshi Kaneshiro, Anne Suzuki, Gorô Kishitani
Land: Japan
Jahr: 2002
Genre: Action, Sci-Fi
Laufzeit ca.: 116 Minuten

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Darum geht’s:
Als Außerirdische drohen, die Menschheit im Jahr 2084 zu vernichten, wird ein junges Mädchen zurück in die Vergangenheit geschickt. Dort will sie den Auftragsmörder Miyamoto dazu bringen, ihr zu helfen. Nur zusammen können sie das Übel abwehren.

Meinung:
Als ich die Vorschau von Returner gesehen habe, war ich recht begeistert. Nur irgendwie habe ich im Laufe der Zeit vergessen, dass es in dem Film um Aliens ging. Um so überraschter war ich, als ich erkannte, dass eigentlich Milly (Anne Suzuki) die Hauptdarstellerin ist. (Jedenfalls ist sie der „Returner“). Einzig und allein die Popularität in Japan verschaffte Takeshi Kaneshiro (House of Flying Daggers) den ersten Platz auf dem Kinoposter und seinen Namen in Großschrift. Im Film ist er er ein übercooler Jüngling, der seine Gangsternummer absieht. Allerdings ist das Herum gezicke zwischen ihm und Milly recht amüsant. Milly ist ohnehin irgendwie recht cool drauf, für ihr Alter. „Kind?! Hat sie Kind zu mir gesagt?!!!!!“

In Returner wurden ziemlich viele Filme, nun ja, ich sage mal: kopiert. Ganz offensichtlich ist dabei die Actionszene auf dem Motorrad mit der man eindeutig Parallelen zu „Mission: Impossible 2“ sieht. Auch die lange Fahrt auf der Straße und der Spruch, ob man die Zukunft wirklich verändern kann erinnern doch sehr stark an
„Terminator“. Hm, eigentlich basiert die Grundidee sowieso auf diesem Film. Und dann nicht zu vergessen, als Miyamoto im Matrixstyle mit Sonnenbrille und Ledermantel den Kugeln ausweicht. (E.T. lasse ich jetzt mal absichtlich weg, obwohl auch hier einiges,…. aber naja…)

Außerdem ist der Farbton des Filmes etwas nervig. Der Blaustich in „Underworld“ war ja noch okay, aber in Returner gabs eindeutig zu viel braun. Und wenn wir gleich bei nervig sind: Mizoguchi war das schlimmste am ganzen Film. Ich hab noch nie so einen widerlichen Gangsterschnösel gesehen und das Miyamoto ihn nicht einfach abgeknallt hat, als er die Möglichkeit dazu hatte, war mal wieder sooooooo typisch. Miss Beckinsale (Engel im Schnee)  formulierte es in „Van Helsing“ schon ganz richtig: „Wenn du jemanden umbringen willst, tu´s einfach!“

Sehr positiv fand ich das Ende, jedenfalls die erste Version.
Obwohl der Film die meiste Zeit eigentlich nur so dahinplätschert und es kaum neues zu sehen gibt (Hollywood war eben schneller) hat mich Returner doch irgendwie in seinen Bann gezogen. Was allerdings eher an der Komik des Hauptcasts liegt, als an der Story. Ich sag nur: Al dente.

 

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