Sucker Punch

    • Kinostart:

Regisseur: Zack Snyder
Drehbuch: Zack Snyder, Steve Shibuya
Darsteller: Emily Browning, Abbie Cornish, Jena Malone, Jamie Chung
Laufzeit: ca. 110 Minuten
Jahr: 2011
Genre: Fantasy, Action
Land: USA

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Darum geht’s:
Die Mutter der jungen „Babydoll“ stirbt. Das ist ihren Stiefvater zwar ganz recht, dass deren beide Töchter allerdings alles erben, nicht. Also versucht er sie ebenfalls zu töten. Eingeschlossen in ihrem Zimmer muss sie durch das Schlüsselloch mit ansehen, wie er auf ihre jüngere Schwester losgeht. Baby springt aus dem Fenster, schnappt sich eine Pistole und schießt auf ihren verhassten Vormund. Allerdings ist sie nicht die beste Schützin und die Kugel trifft und tötet ihr eigen Fleisch und Blut. Aufgrund dessen wird sie in eine Nervenheilanstalt eingeliefert, wo in der kommenden Woche eine Lobotomie an ihr stattfinden soll und sie somit für immer zum Schweigen bringen soll. Zusammen mit den anderen Patientinnen schmiedet Baby D einen Plan, bei dem sich Fantasie mit der Realität vereint und nichts so ist, wie es scheint,….

Meinung:
Sucker Punch,- hält was der Titel verspricht.

Nach dem Trailer ahnte ich zwar, dass ich das Beste bereits gesehen hatte,- holte mir aber dennoch die DVD.

Das erste Drittel des Filmes kann durchaus überzeugen, danach flacht die Handlung nicht nur ab,- es scheint gar keine mehr zu geben. Zu viel Geballer und hastige Schnitte dominieren und wirken dadurch schnell eintönig und langweilig.

Zu Beginn hört man eine neue, düstere Version von dem Eurythmics Klassiker Sweet Dreams. Beim Original hätte ich sofort ausgeschaltet, hier war ich aber von der Interpretation von Emily Browning (Seelen),- die übrigens auch die Titelrolle der Babydoll im Film verkörpert,- sehr angetan. Während des Songs wird dem Zuschauer aufgezeigt, wie und warum sie in die „Lennox“ Klapse kommt. Ich bin mir nicht sicher, aber dies sollte bestimmt eine Anspielung auf Annie Lennox sein, wobei wir wieder bei den Eurythmics wären,… pffft.

Nach knapp einer halben Stunde beginnen die Mädels ihren Plan für den Ausbruch zu schmieden und ab da an wirds,… komisch.
Wüstes Kriegsszenario bei dem die Deutschen (wer sonst) die bösen sind und bekämpft werden müssen. Irgendwie hat mich diese Geschichte an Hellboy erinnert. Danach wird gegen ein paar zurückgebliebene Orks (was auch immer) aus dem Herr der Ringe gekämpft und ein Drachenbaby getötet. Warum? Ehrlich gesagt wäre es mir recht gewesen, wenn die Drachenmum die Mädels dafür gegrillt hätte,… – dafür waren dies aber die besten animierten Drachen, die ich jemals gesehen habe.

Den Preis für die schlechteste schauspielerische Darbietung geht an Vanessa Hudgens (Beastly). Furchtbar! Wer hat die Frau gecastet? Oder lags einfach nur daran, dass sie nicht singen durfte? Der Rest der Darsteller hebt sich vom Mittelmaß zwar nicht ab, ist aber akzeptabel. So z.B. Abbie Cornish (Ohne Limit), Jena Malone (Into the Wild), Jamie Chung (Sin City 2) und Carla Gugino (Sin City).

Zum krönenden Abschluss gibt es dann noch eine Moral, die dem Publikum ein gutes Gefühl vermitteln soll,- anhand der ganzen Präsentation aber irgendwie zum Kopf schütteln anregt.
„Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied“ – ja, und weiter?

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Fazit:
Sonst ein Fan von Zack Snyder, hat mich Sucker Punch ziemlich enttäuscht.

 

 

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