Verwünscht

    • Kinostart:

Originaltitel: Enchanted
Regisseur: Kevin Lima
Drehbuch: Bill Kelly
Darsteller: Amy Adams, Susan Sarandon, James Marsden
Land: USA
Jahr: 2007
Genre: Komödie, Fantasy
Laufzeit ca.: 107 Minuten
Youtube Video: Verwünscht

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Darum geht’s:
Prinzessin Giselle hat alles, was sie sich wünscht. Ein zauberhaftes Leben, viele Freunde und einen Traumprinzen. Alles wäre so schön, wäre da nicht die böse Königin Narissa. Diese verbannt sie mittels eines Zaubers in die reale Welt, in der sie auf den alleinerziehenden Robert trifft. Dieser nimmt sich ihrer, nach anfänglichen Schwierigkeiten, an und stellt ihr sogar seine Tochter vor.
Währenddessen versucht der Prinz Edward ebenfalls in die Welt der Menschen zu kommen, bevor Nathaniel, der Abgesandte der Königin, sie mit einem Apfel vergiften kann.

Meinung:
Das Kinoposter hat mich nicht angesprochen, daher hatte ich mich auch nicht weiter mit dem Film beschäftigt. Zu der Zeit gab es ja irgendwie einen Patrick Dempsey Hype. „Grey’s Anatomy“ hier, „Verliebt in die Braut“ da und „Verwünscht“ stellte da keine Ausnahme da.
Einzig durch eine Filmvorstellung, die einen Trailer eingebunden hatte, wurde ich auf den Film aufmerksam und die Tatsache, dass sich hier in Roger Rabbit Manier Zeichentrick und die reale Welt miteinander vereinen, machte mich neugierig.

Die ersten Minuten beginnen herrlich überdreht, eben so, wie man es von einem Märchenzeichentrickfilm a la Disney gewohnt ist. Es wird gesungen und Tiere sprechen mit der Prinzessin und helfen ihr bei alltäglichen Dingen.
Als Giselle dann ins herrlich kaltherzige New York verbannt wird, bemerkt man erst, wie unschuldig ihre Ansichtsweise vom Leben doch ist. Gutherzig bittet sie um Hilfe und wird dabei durch die Menschenmasse in U-Bahnschächte gezogen und von einem Heimatlosen ihres Diadems beraubt.

Nur ein kleines Mädchen bemerkt, dass Giselle keiner Nervenheilanstalt entflohen ist, sondern einfach aus einer anderen Dimension stammt. Es braucht nicht viel um Papa Robert davon zu überzeugen, sie mit zu sich zu nehmen, denn schon längst ist er der unschuldigen Art von ihr verfallen. Natürlich sträubt er sich noch dagegen, aber am darauffolgenden Tag ist es schon soweit.

Die Pointe, die der Film hinterlässt, ist bei mir sehr stark heften geblieben. Natürlich ist Giselle auf den ersten Blick wunderlich, naiv, ja vielleicht verrückt. Doch bei genauerer Betrachtungsweise sieht sie die Welt, wie sie sein soll: Bunt und schön. Menschen kümmern sich um einander und so weiter und so fort.
Doch auch hier ist es etwas schade zu sehen, dass ein Teil ihrer Hoffnung durch den harten Alltag verloren ging. So zum Beispiel, dass ihre anfänglich starke Liebe zu ihrem Prinzen mit einem Date endete.
Bis zum Märchenball war ja alles ganz nett, doch der Ausrutscher der Drehbuchautoren mit dem Drachen,… na ich weiß nicht so recht. Der Kampf im sauren Regen dauerte mir etwas zu lange und war mir auch etwas zu hektisch.

Amy Adams (On the Road) hat die Rolle der Prinzessin hervorragend gespielt. Genau wie James Marsden (X-Men – Zukunft ist Vergangenheit) als trotteliger Prinz Charming und Susan Sarandon (Peacock) als böse Hexe.

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Fazit:
Selbst wenn das Ende von Anfang an fest steht, so ist Verwünscht ein sehr schönes Märchen für groß und klein. Das kleine Eich(,-backen ;o)-hörnchen ist dabei nur das Tüpfelchen auf dem i.

 

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