The Boy (2015)

    • Kinostart:

Regisseur: Craig William Macneill
Drehbuch:
Craig William Macneill
Buchvorlage:
Clay McLeod Chapman
Darsteller:
David Morse, Jared Breeze, Rainn Wilson
Land: USA
Jahr: 2015
Genre: Drama, Thriller
Laufzeit: ca. 105 Minuten

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Darum geht’s:
Der neunjährige Ted Henley lebt mit seinem Vater alleine in einem abgelegenen Motel. Nachbarn gibt es keine, weswegen sich Ted öfters mit den Gästen anfreundet, was seinem Vater ein Dorn im Auge ist. Nicht nur, weil er diese mit seiner aufdringlichen Art stört, sondern weil er es nicht mit ansehen kann, wie seinem Sohn bei deren Abreise immer wieder das Herz gebrochen wird. Um das Nichtvorhandensein von Freunden zu kompensieren, entwickelt Ted eine Faszination zum Tod. Er stellt Fallen, bei denen Tiere getötet werden. Eines Tages rast ein Trucker in einen Hirsch und muss im Motel bleiben. Dieser verbirgt ein dunkles Geheimnis, welches Ted und ihn verbindet.

Meinung:
Ich war kurzzeitig überrascht, dass The Boy schon im DVD Verleih ist, merkte dann aber, dass es sich nicht um den Film mit Lauren Cohan handelt, der auch The Boy heißt.

Spaßeshalber habe ich mir den gleichnamigen Titel aber auch mal angesehen und muss sagen, dass Jared Breeze den kleinen Psycho echt gut gespielt hat. So stelle ich mir den jungen Norman Bates vor! Auch David Morse als überforderter Vater war sehr überzeugend.

Die Handlung an sich ist sehr ruhig erzählt. Es wird (zum Glück) nicht all zu sehr ins Detail gegangen. So bleibt vieles dem eigenen Kopfkino überlassen, auch wenn einem die Macher schon in die vorgegebene Richtung pushen.

Gegen Ende sieht man, wie Ted vollkommen ausflippt und sogar vor Mord nicht zurückschreckt, um an sein Ziel zu kommen, was wiederum eine ganz neue Dimension von Angst hervorruft.
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Fazit:
Bedrückendes Drama um einen Jungen, bei dem die Einsamkeit in einem morbiden Hobby endet.

Darsteller:

Regie:

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