The Ring

    • Kinostart:

Originaltitel: Ringu
Regisseur: Hideo Nakata
Drehbuch: Hiroshi Takahashi
Buchvorlage: Kôji Suzuki
Darsteller: Matsushima Nanako, Sanada Hiroyuki, Nakatani Miki, Daisuke Ban, Rie Inoue, Masako and Sato Hitomi
Jahr: 1998
Land: Japan
Genre: Horror
Laufzeit: ca: 96 Minuten

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Darum geht’s:
Nachdem mysteriösen Tod ihrer Nichte Tomoko macht sich die Reporterin Reiko auf die Suche nach der Ursache. Dabei fällt ihr ein mysteriöses Videoband in die Hände, dass jeden binnen einer Woche tötet, der es sieht. Als auch ihr Sohn dieses Band sieht, muß Reiko einen Weg finden, diesem Schicksal zu entgehen. Zusammen mit ihrem Ex-Mann Ryuji sieht sie sich erneut das Ring Video an und der Wettlauf mit dem Tod beginnt.

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Meinung:
Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass ich das Remake zuerst gesehen habe, aber das Original hat mich nicht wirklich geschockt.
Die Geschichte hat sich ziemlich in die Länge gezogen und die Hauptfigur Sadako war nur minimal vertreten. Auch waren die verzerrten Gesichter nicht wirklich zum gruseln, dennoch haben mir zwei Szenen sehr gut gefallen. Zwar nicht wie Sadako aus dem TV gekrochen kam, aber wie sie Ryuji kurz vor seinem Tod angestarrt hat, bewirkte auch bei mir eine kleine Gänsehaut. Mit ihrer Fähigkeit, mit bloßer Gedankenkraft Leute zu töten, indem sie in ihre starren Augen blicken, hat Regisseur Nakata glaubwürdig rübergebracht. Die zweite Szene war, wie sie das Wasser aus dem Brunnen geschöpft haben, da man hier gut nachvollziehen konnte, unter welcher Anstrengung Reiko stand. Als sie dann tauschten und Sadako auftauchte war zwar ganz gut umgesetzt, konnte aber mittels der Hintergrundmusik keinen Schocker hervorrufen. Vielleicht sollte es das auch nicht, aber dann hätte die Hand nicht so plötzlich aus dem modrigen Wasser kommen brauchen. Was ich auch noch gut fand, dass etwas näher auf Sadako´s Mutter eingegangen wurde, was das Remake ja irgendwie verfehlt hat.
Etwas übertrieben fand ich, das wirklich alle Fingernägel von Sadako an den Brunnenwänden geblieben sind und sie nur mit dem blossen Nagelbett umherkriecht. Das Ende hingegen hat mir sehr gut gefallen, da es gut umgesetzt wurde.

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Fazit:
Alles in allem ein guter Film der nicht umsonst Kultstatus in Japan geniest.

 

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