Unrest

    • Kinostart:

Regisseur: Jason Todd Ipson
Drehbuch: Jason Todd Ipson, Chris Billett
Darsteller: Corri English, Ben Livingston, Marisa Petroro, Joshua Alba
Land: USA
Jahr: 2006
Genre: Horror, Thriller
Laufzeit: ca. 98 Minuten

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Darum geht’s:
Sie junge, angehende Gerichtsmedizinerin Alison muss mit ihrer Gruppe eine Leiche sezieren. Doch irgendwas scheint damit nicht zu stimmen, denn der Körper ist mit zahlreichen Schnittwunden übersät. Hinzukommt, dass Alison eigenartige Visionen bekommt, die alle im Zusammenhang mit der Frau auf dem kalten Metalltisch zusammenhängen. Und als wenn das nicht genug wäre, stirbt jeder, der in Kontakt mit dem Kadaver gekommen ist….

Meinung:
Zu erst das Gute: Der Film fängt ganz viel versprechend an. Er hat ein gutes Intro und es kommen Szenen vor, die ich bis dato noch nicht gesehen hatte. Wenn auch ziemlich widerlich an so mancher Stelle. – Und hierbei meine ich nicht einmal den Konservierungstank, in dem Alison und Brian gegen Ende ein Bad nehmen.

Die Darsteller sind ganz nett gezeichnet und machen das beste, aus dem vorhandenen Script. Corri English, die mich permanent an die junge Jennie Garth erinnert hat, war zwar an mancher Stelle etwas zu sehr besessen von der Aufklärung des Falls, aber vielleicht muss dass so sein, wenn man von einem Geist heimgesucht wird? Das sie dann aber doch noch unbeschwert eine Liebesgeschichte mit ihrem Kollegen eingegangen ist und dabei keine Vision hatte, fand ich dann doch etwas suspekt. Wie dem auch sei, nett anzusehen waren die beiden jedenfalls.

„Too much talking, not enough cutting.“

Schlecht ist hingegen, dass ein bisschen zu oft allein durch lange, dunkle Flure gegangen wird. Richtig nervig an Unrest sind aber die immer und Immer und IMMER wiederkehrenden Gesänge, die erst langsam und leise ihre Steigerung hin zu schneller, lauter und unerträglicher machen. Im Prinzip besteht der gesamte Soundtrack aus diesem aztekischen Chor. Und da ich eh kein Fan von Liedern bin, bei denen mehr als zwei Personen singen, sei jedem selber überlassen, was er mit dieser Aussage macht.

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Fazit:
Ganz okay, aber nichts besonderes. Ich dentiere eher dazu, Pathologie zu empfehlen, wenn man eine unheimliche Leiche im Keller sehen möchte, die von jungen Ärzten unter die Lupe genommen wird.

 

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