Veronika beschließt zu sterben

    • Kinostart:

Originaltitel: Veronika decides to die
Regisseur: Emily Young
Drehbuch: Paulo Coelho
Buchvorlage: Larry Gross
Darsteller: Sarah Michelle Gellar, Jonathan Tucker, Erika Christensen, Erica Gimpel
Land: USA
Jahr: 2009
Genre: Drama
Laufzeit: ca. 103 Minuten

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Darum geht’s:
Veronika ist gelangweilt vom Leben. Die Vorstellung, irgendwann zu heiraten, Kinder zu haben, betrogen zu werden und dann einsam zu enden ist einfach zu viel für sie. Und obgleich sie alles hat, beschliesst sie eines abends ihrem Leben ein Ende zu setzen. Doch der Suizidversuch scheitert und sie wird in eine Psychiatrie eingeliefert, wo sie unter fortlaufender Aufsicht steht. Doch das neu gewonnene Leben scheint nur von kurzer Dauer zu sein, denn durch den zuvor eingenommenen Tablettencocktail bildete sich in ihrem Herzen ein Aneurysma , welches inoperabel ist und ihr Leben in den kommenden Wochen zum Ende führen wird. Durch dieses Wissen jedoch wird in ihr neuer Lebensmut geweckt, den sie auch auf ihren Mitpatienten Edward überträgt….

Meinung:
Der Film erinnert stark an „Girl, Interrupted“ aka „Durchgeknallt“ mit Winona Ryder und Angelina Jolie. Doch im Gegensatz zu diesem Film gibt es hier nichts zu lachen,- nicht einmal etwas zu schmunzeln. „Veronika beschliesst zu sterben“ ist ein Drama durch und durch.

Was man dem Film leider permanent anmerkt ist die Tatsache, dass es eine Buchverfilmung ist. Er ist sehr ruhig und versucht sehr oft tiefgründig zu sein, wodurch es manchmal wirklich langweilig geworden ist. Hätte ich das Buch gelesen (vielleicht hole ich das noch nach), hätte ich mich darauf einlassen können, aber so war meine Freude doch etwas geschmälert. Hinzukommt, dass ich den männlichen Part in Form von Jonathan Tucker (Hannibal) nicht mag.  Als Gestörter ist er zwar goldrichtig besetzt aber auch sehr nervend. Was Veronika an ihm gefunden hat ist mir bis jetzt noch ein Rätsel.
Ganz furchtbar fand ich auch noch den Chef der Anstalt, der auch mühelos von Dennis Quaid (Cold Creek Manor) hätte verkörpert werden können. Urrgghhh,…

Sarah Michelle Gellar war wieder einmal klasse. Ich mag sie sehr gerne und auch wenn sie irgendwie keinen Tophit landen kann, so finde ich ihre bisherigen Filme doch recht sehenswert. Hervorzuheben wäre hierbei Suburban Girl!

Das Ende hat mir gefallen. Es war zwar nicht super überraschend, aber doch nett gemacht und es gibt einem zudem mal wieder einen kräftigen Wink mit dem Zaunpfahl mit: Geniesse dein Leben!

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Fazit:
Nicht wirklich für die große Leinwand geschaffen und mit 103 Minuten auch ziemlich langwierig.

 

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