Zombieworld 2009

    • Kinostart:

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Originaltitel: Zombies of Mass Destruction
Regisseur: Kevin Hamedani
Drehbuch: Ramon Isao, Kevin Hamedani
Darsteller: Janette Armand, Doug Fahl, Cooper Hopkins
Land: USA
Jahr: 2009
Genre: Horror, Komödie
Laufzeit: ca. 89 Minuten

„Was ist mit dir passiert, du Dumpfbacke?“

Darum geht’s:
Im beschaulichen Port Gamble lauert der Tod. Zombies wandern umher und machen die Kleinstadt unsicher. Die junge Frida muss mit ansehen, wie ihr Freund vor ihren Augen getötet wird, während Tom vor dem wahren Grauen steht, nämlich seiner Mutter zu beichten, dass er schwul ist. Doch die Beichte läuft ganz anders als geplant und gibt somit Reverend Haggis allen Anlass, die Dämonen aus den beiden Liebenden zu jagen.

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Meinung:
Eigentlich wollte ich einen anderen Film mit dem Titel Zombieworld anschauen. Da es aber leider mehr als nur einen mit dem Namen gibt, bin ich fälschlicherweise an diesen Schwachsinn geraten. Warum müssen die Verantwortlichen in Deutschland den Film auch in Zombieworld umbenennen?! Wenn überhaupt, geht es hier nur um eine kleine Stadt. Ein Provinzdorf mit komischen Charakteren und einer flachen Storyline. Und das sich der Film auch noch mit einem Vergleich zu Shaun of the Dead rühmt ist mehr als kläglich!

An manchen Stellen, so muss ich zugeben, ist er so überdreht, dass er wirklich zu einem amüsierten Kopfschütteln anregt. Wenn nämlich draußen die Zombies umher laufen und morden, werden innen erst mal die wahren Probleme geklärt. z.B. zwei Schwule von ihrer Neigung zu heilen, oder die iranische Frida zu foltern, bis diese zugibt, an dem Zombievirus Schuld zu sein (da sich eine Terrorgruppe im Fernsehen dazu bekannt hat). Moar! Mir scheint, die Macher kritisieren Amerika hier auf ihre eigene Weise. Und wenn ich eins nicht leiden kann, dann sind es scheinheilige Pastoren, die ihre Bibelsprüche vor anderen Hillbillies predigen. Ein bißchen kam mir die Handlung vor wie Red State (plus Zombies).

Die Splattereffekte erinnern an übliche B-Movies und sind teilweise wieder recht ekelhaft. Unterstützt wird dies durch lahme Musik, die an die 80ger erinnert.

Schauschpieltechnik war der Film auch nicht das große Los. Einen Teil kann man auch der miesen Synchro zusprechen, die mir schon beim ersten Satz verriet, dass ich wohl an den falschen Film geraten war. Einzig Frida Darstellerin Janette Armand war recht passabel.
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Fazit:
Ottonormaler B-Zombieslaher ohne viel Tiefgang, dafür aber mit einer etwas anderen Grundhandlung.

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