3 Kommentare

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  2. Tribun

    Ohja. Das ist ein Abenteuer nach meinem Geschmack. Tolle Geschichte genial umgesetzt. Habe selten so einen guten Asia Film gesehen, der mich von Anfang bis Ende fasziniert hat.

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  3. yun

    Zitat: „Am besten gefiel mir die rote und die blaue Epoche.“

    Die rote Epoche beschreibt, wie der Namenlose (das Volk) den Kaiser sieht, die blaue dagegen, zeigt, wie der Kaiser sich selbst sieht (bzw. sie zeigt jemanden, der den Ansatz zu einem idealen Kaiser besitzt). Wie man sieht, stehen die rote und die blaue Epoche einander völlig entgegengesetzt in ihren Anschauungen! Wie kann das sein? Nicht ohne Grund ist der Namenlose, nach der Darstellung der Sicht der Ereignisse durch den Kaiser (blaue Epoche) von dessen Anschauungen überrascht. Und wie man weiter sehen wird, ändert der Namenlose schließlich seine ursprüngliche Absicht …

    Zhang Yimou wurde vorgeworfen, sich mit seinem Film dem herrschenden System untergeordnet zu haben, schaut man aber genauer hin, so appelliert Zhang an einen „gerechten Kaiser“, der es zu diesen Zeitpunkt noch nicht ist, sondern, der es nach einem Entwicklungsprozeß – nach dem Studium der Kalligraphie von Zerbrochenes Schwert —> dem Prototyp des kritischen Künstlers, der sein Schwert mit einem Pinsel – „Schreibstift“ – tauschte – noch werden muss.

    Am Ende findet sich der Kaiser (Herrscher) in seine neue Rolle und handelt nicht mehr willkürlich (wie bisher), sondern nach dem Gesetz, dem sich alle, auch der Herrscher, unterordnen zu haben.

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