Renaissance

Regisseur: Christian Volckman
Jahr: 2006
Land: Frankreich, Großbritannien, Luxemburg
Genre: SciFi, Animation, Action, Thriller und ein bißchen Lovestory
Laufzeit: 105 Minuten

„Without death, life is meaningless.“

Darum geht’s:
Paris im Jahr 2054: Die 22jährige Wissenschaftlerin Ilona Tasuiev wird entführt. Neben ihrer fünf Jahre älteren Schwester Bislane, hat der Konzern Avalon am größten Interesse daran, das junge Naturtalent wiederzufinden, denn diese ist hinter das Geheimnis des ewigen Lebens gekommen. Mit diesem Wissen lässt sich für Avalon eine unglaubliche Menge Profit machen, da sie ohnehin schon die Nummer eins im Schönheitsgeschäft sind. Der hitzköpfige Cop Barthelemy Karas wird auf den Fall angesetzt und kommt der Verschwörung Stück für Stück näher, bis er am Ende eine schwierige Entscheidung treffen muss.

Meinung:
Einen Vergleich mit dem Robert Rodriguez Film verkneife ich mir jetzt mal, aber wenn man die Bilder sieht, wird einem schnell klar, wo man diese Art Comic schon mal gesehen hat, nicht wahr?

Renaissance ist allein in seinem Schwarz-Weiß Modus gut umgesetzt. Die Story hinkte hier und da zwar manchmal, aber im Großen und Ganzen ist der Film gute Unterhaltung.
Die Umgebung erinnerte etwas an Das Fünfte Element gepaart mit dem Minority Report. Auch die Charakteriesierung von Barthelemy ist nicht gerade neu und seine Affäre mit der toughen Fremden auch nicht. Aber das Zusammenspiel zwischen den beiden klappt und sie können auch Sympathie erwecken.
Fliegende Autos gibt es (zum Glück) nicht zu sehen, dafür aber altbekannte Reklametafeln, die auf den Kunden zugeschnitten sind und Cops in tollen Anzügen und Helmen. Diese hier können sich sogar unsichtbar schalten.

Die Auflösung der Geschichte bzw. der Täter hat mich persönlich etwas kalt gelassen. Zugegeben, damit hätte ich nicht unbedingt gerechnet, aber der Reißer schlechthin war es auch nicht.
Das Ende hingegen kann wieder punkten.

Fazit:
Renaissance ist ein coller Comicthriller, der zeigt, was Menschen bereit sind für die Aussicht auf ewiges Leben zu opfern.

Info:
Der englische Synchronsprecher für Barthelemy war Daniel Craig.

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