Schoolday of the Dead

Originaltitel: Shisha no gakuensai
Regisseur: Tetsuo Shinohara
Darsteller: Kyoko Fukada, Masaya Kato, Asahi Uchida, Mika Sakamoto, Tomoka Hayashi, Yu Kurosawa, Yasutaka Tsutsui, Thane Camus
Jahr: 2000
Land: Japan
FSK: 16
Länge: 102 Minuten
Genre: Thriller

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Darum geht’s:
Zum Frühlingsfest einer Schule soll zu Ehren das letzte Stück der durch einen Sturz vom Schuldach aus dem Leben geschiedenen Schülerin Yuko aufgeführt werden. In dem Theaterstück geht es um eine unglückliche und verbotene Liebe zwischen einer Schülerin und einem Lehrer, die damit endet, dass sich die weibliche Hauptfigur aus dem Stück aus Liebeskummer vom Dach der Schule stürzt. Machiko (Kyôko Fukada), die Leiterin der Theatergruppe und selbst noch Schülerin, kann die Leiden der Heldin aus dem Spiel nachvollziehen, da sie selbst bis über beide Ohren in ihren Theaterlehrer verliebt ist. Doch ihr Liebesleiden gerät schon bald in den Hintergrund, als Mitschülerinnen von ihr ermordet werden. Zum Teil aus Neugier, zum Teil aus Trauer macht sich Machiko auf, selbst hinter das Geheimnis der Morde zu kommen, begibt sich dabei allerdings selbst in große Lebensgefahr.

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Meinung:
Schoolday of the Dead hat mir eigentlich ganz gut gefallen (zumal er ja auf einem Manga basiert =) ). Die Geschichte war ganz nett und die Hauptdarstellerin Machiko (Kyôko Fukada) war auf Anhieb sympathisch. Einzig der britischen Lehrer Mr. Thornhill hat mich genervt, da er wie ein totaler Amateur gewirkt hat. Somit hat mich sein Abtreten auch nicht wirklich gestört. Gut, das nach seinem Tod der Mörder immer noch umherläuft konnte man sich denken, allerdings hätte ich mit der tatsächlichen Identität des Täters nicht gerechnet. Mit seinem Ende hingegen schon.
Schoolday… erzählt quasi zwei Geschichten. Einmal die Liebesgeschichte einer alten Legende an der Schule und dann die theatralische Beziehung zwischen Machiko und ihrem Lehrer. Beeindruckt hat mich dann auch, mit wieviel Mut sie das Bühnenstück dann doch aufgeführt haben, obwohl Machiko von der Gefahr wußte, in die sie sich begab.
Was recht amüsant war, das fast pausenlos bei irgendjemanden das Handy klingelte. Wie typisch ^^.
Das Ende ist nochmal richtig genial.
Der Film ist an manchen Stellen sehr poethisch und mit guten Klavierklängen bestückt. „So schwer meine Schuld auch wiegen mag, so bin ich doch froh.“
Einzig das Psychoorchester bei der Verfolgung hat mich etwas genervt, ansonsten ein schöner Film aus dem fernen Osten.

 

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