7.0

Blood Tea and Red String

    • Kinostart: 31. Januar 2006

Breche ich es runter, dann ein Stop-Motionfilm, der zwölf oder dreizehn Jahre von nur einer Person ohne große finanzielle Mittel in Eigenregie erstellt wurde und dann kommt doch was recht Großartiges bei raus. Na gut bei der Musik muss ich dann doch Abstriche machen, denn das Flötengedudel ging mir irgendwann doch ein bisschen auf den Keks, aber dann wiederrum toll ist, dass nicht gesprochen wird. Es gibt kein Dialoge oder innere Monologe oder irgendeinem Erzähler aus dem Hintergrund.

Man ist allein mit sich und den Figuren und es wird dennoch eine tolle Geschichte erzählt und das macht Bock.

Denn kommen hier drei weiße Mäuse zu vier Eichenbewohnern – ich weiß nicht genau was für Tierchen es sein sollen, aber macht auch nichts – und die haben ein Portrait, welches ein wenig an Frau Cegavske erinnert, dabei und die Eichenbewohner basteln darauf eine Puppe nach diesem Portrait und es scheint mir, als ob sie sich in diese Puppe verlieben. Aber dann komen die Mäuse und wollen die Puppe haben, bekommen sie aber nicht und so beschließen sie, dass die Puppe gestohlen werden muss. Es kommt zum Puppenklau und deswegen ziehen die Eichenbewohner los um die Puppe zurückzuholen und erleben bei ihrer Reise ein kleines Abenteuer.

Ich will jetzt her nicht den kompletten Inhalt vom Film wiedergeben, weil ich bin immer noch ein Fan von entdecke den Film selber. Dann geht es aber auch schon wieder los – was bekommt man hier zu sehen bzw. worauf muss man sich einstellen. Irgendwo ist es ein Märchenfilm, aber dann auch ein bisschen „krank“ bei dem was es zu entdecken gibt und mit dem sprichwörtlich roten Faden hat es das Ganze etwas von einem Fetisch. Es ist alles ein bisschen seltsam, aber es macht Spaß und ist unterhaltsam mit den ganzen Symbolen wo man rumdeuten kann, wie man mag.

Wie schon gesagt, ist es ein toller Stop-Motionfilm in dem glaube ich viel Herzblut gesteckt wurde und der von vielen Filminteressierten angesehen werden sollte.

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