Disaster Movie

    • Kinostart:

Regisseur & Drehbuch: Jason Friedberg und Aaron Seltzer
Darsteller: Matt Lanter, Vanessa Minnillo, Nicole Parker, Carmen Electra
Genre: Komödie im Zeichen von Scary Movie
Jahr: 2008
Laufzeit: ca. 90 Minuten

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Darum geht’s:
10.001 B.C., Will irrt durch die Steppe und wird von einem American Gladiator herausgefordert. Kurz darauf wird er von Amy Winehouse angesprochen, die ihm eine Prophezeiung offenbart. Wenn Will den Kristallschädel (Indiana Jones 4) nicht wieder an seinen Platz bringt, dann wird die Welt untergehen. Zusammen mit einer kleinen Gruppe macht er sich auf den Weg, während seine Freundin Nachts im Museum festgehalten wird…..bla bla blubb…

Meinung:
Also noch eine Möchtegern„Komödie“ a la Scary Movie etc. Demnach sind auch wieder sämtliche Geräusche zu hören, die Körperöffnungen so hergeben können. Der Unterschied? – Es gibt keinen. Genau wie seine Vorgänger zieht dieser Film alles und jeden durch den Dreck.
An vielen Stellen muss man sich im amerikanischen TV auskennen, um den Zusammenhang zu finden. (z.B. „Dr. Phil“, der auch schon in Scary Movie 4 erwähnt wurde)
Eine Kernaussage macht der Film durch seine Texte, die er in „Highschool Musical“ Manier aufführt. Allerdings sollte man keine geistreichen Texte erwarten. Nein, nein, besser nicht.
Disaster Movie ist in manchen Szenen sehr herablassend und so bissig, dass es nicht komisch, sondern einffach nur noch bösartig ist. Ich beziehe mich da auf den Anfang mit Amy Winehouse. Und wenn wir gleich bei Sängern sind: Justin Timberlake, Jessica Simpsons, Hana Montana und der immer gern genommene Michael Jackson kriegen ihr Fett ebenfalls ordentlich weg.
Und wo in Scary Movie Pamela Anderson für den Gastauftritt sorgte, so ist es hier Carmen Electra, die sich wie in Wanted vor die Schweinehälfte stellt.

Einzig und allein die Darstellung von Juno war etwas unterhaltsam. Da die Schauspielerin diese Art gut imitiert hat. Natürlich übertrieben, aber doch gut. Und auch wenn ich mich damit in kein gutes Licht stelle: der Kampf zwischen ihr und Carrie (Sex and the City), der Sequenzen aus Zohan enthielt, oder der Dance Battle, dessen Vorbild die Step up Filme waren, fand ich amüsant.
Das wars dann aber auch schon.

Neu in die Truppe kommt die Prinzessin aus Verwünscht, die natürlich strunzdumm gezeichnet wurde.
Weiter geht’s mit Superhelden wie: Iron Man, Hellboy, Der unglaubliche Hulk, Batman und Hancock, von denen keiner fähig ist einen Eimer Wasser umzuwerfen.
Zu der Geschichte ist nicht viel zu sagen, da sie A) total sinnlos ist und B) nur dem Zweck dient, sich über alles und jeden lustig zu machen.

Weitere Filme, die als Vorbild dienten:
Superbad, Ey mann, wo ist mein Auto, Jumper, Speed Racer, Kung Fu Panda, Beowulf, Die Chroniken von Narnia: Prinz Kaspian, Alvin und die Chipmunks und so weiter und so fort.

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Fazit:
Der Film ist nicht gut, er ist nicht schlecht, er ist einfach ein Disaster.

 

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