The Redwood Massacre

    • Kinostart:

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Regisseur: David Ryan Keith
Drehbuch: David Ryan Keith
Darsteller: Mark Wood, Lisa Cameron, Lisa Livingstone
Land: Großbritannien
Jahr: 2014
Genre: Horror
Laufzeit: ca. 82 Minuten

„Das ist nicht das Ende, das ist der Anfang.“

Darum geht’s:
Fünf Freunde machen sich auf den Weg zu dem legendären Redwood Haus. Dort fand eine grausame Familientragödie statt. Ein dunkler Fluch soll über dem Haus liegen. Das erfahren die Camper am eigenen Leib, als der Killer seinem Grab entsteigt und wieder auf Jagd geht.

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Meinung:
Das waren verdammt lange 82 Minuten,…!
Himmel war der schlecht. Ich weiß gar nicht, was dilettantischer war. Die Darsteller (auf jeden Fall!), die Story oder die deutsche, monotone Synchronisation. Wobei die auch nicht mehr viel am Film zerstören konnte, denn alles daran war einfach nur unterirdisch dämlich. Dieses Manko geht an Regisseur und Drehbuchschreiberling David Ryan Keith. Wie kommt man auf so einen Schwachsinn?! Ich meine, merkt man nicht wie hirnrissig und ausgelutscht diese ganze Mördergeschichte ist?! Ahhrrr!!! Hinzu kommt eine nervige Kulisse mit Dauervogelgezwitscher, die so laut ist, dass ich dachte eine Schar Vögel sitzt neben mir auf dem Sofa. Übertroffen wird diese nur durch die grottenschlechte Musik. Vor allem dieses Friede Freude Eierkuchen Klavierstück, wenn zu den Mädels geschalten wurde, war kaum zu ertragen.

Die Charaktere:
Alle samt strunzdoof. Entschuldigt, aber das kann ich nicht schön reden. Jeder normale Mensch sieht, dass eine Mauer vor ihm ist, wenn er darauf zu rennt. Unser Held im Film merkt das erst 10 Zentimeter davor, obwohl die Halle quasi nur fünf Meter lang war. Was denn? Brille vergessen?! Und das, nachdem er eine halbe Stunde überlegt hat, ob er denn nun fliehen soll. Hallo? Da ist ein brutaler Mörder und er steht erst einmal rum. Das gilt übrigens für alle Akteure in dem Film. Einer stellt sich sogar mit verschränkten Armen vor seinen Schlächter und bittet ihn, dass er ihn umbringt, weil das Leben ja jetzt keinen Sinn mehr hätte, da dieser seine Tochter vor Jahren umbrachte. Natürlich erst, nachdem er der blonden Flachpfeife seine Schrotflinte gegeben hat, die tatenlos daneben steht. Moahhrr!!! Diese verdient ihren eigenen Absatz:

Ich glaube ich habe noch nie eine so dumme Rolle gesehen. Erst wird oberflächlich etwas gelabert, bis die Freunde oder Bekannte, alle weg vom Fenster sind und dann folgt eine unsinnige Aktion der nächsten. Angefangen bei der Flucht. Anstatt zu rennen, wird sich oberflächlich versteckt. Dann werden ohne Gegenwehr ein paar (acht?) Faustschläge ins Gesicht eingesteckt, bis ihr einfällt, sie könnte doch mal im Schneckentempo zu der Knarre kriechen und den Maskenmann erschießen. Dann, aber auch erst dann wird geflohen, wobei sie auf einen noch dümmeren Autofahrer stößt, der -und jetzt bitte festhalten- im Kreis gefahren ist, bis der Sprit ausgeht oder weiß der Teufel was. Dies ist dann der Auftakt für das Finale auf dem Schrottplatz, wo unsere Schlaumeierprinzessin dann plötzlich mir nichts, dir nichts weiß, wie man den Kran bedient. Natürlich erst nachdem sie wieder dämlich mit dem Killer gekämpft hat und sich noch ein Aua geholt hat.

Und die anderen Darsteller waren auch nicht besser. Da hätten wir eine Obertussi, die die ganze Zeit nur lästert und sich beschwert, eine Frau die in puncto aufgemalte Augenbrauen ganz neue Maßstäbe setzt, zwei Typen die gleich aussehen und noch ein paar Hillbillies. Allesamt beim Casting genommen, weil anscheinend kein anderer vor gesprochen hat.

Das Drehbuch:
Richtig furchtbar! Ich hab ja schon viel gesehen, aber das setzt wirklich allem die Krone auf. Zugegeben, es wartet mit ein paar kranken Ideen auf, aber allein das macht keinen guten Film. An manchen Stellen war es so unfassbar blöd, dass ich beinahe zu jemanden geworden wäre, der aus Verzweiflung den Fernseher anschreit. Mr. David Ryan Keith sollte sich dringend einen anderen Job suchen!

Und dann noch ein Wort zum Editor:
Sag mal, merkt der nicht, dass Schlaumeierprinzessin in einer Szene ein zerrissenes Shirt hat (wie auch immer das zu Stande kam) und im nächsten Schnitt an genau gleicher Stelle das Oberteil wieder heil ist? Was auch im restlichen Verlauf so bleibt. Oh, ich sehe gerade: auch dieses Kompliment geht an Herrn Keith. Na dann. Setzen, sechs!

Aber um auch etwas Gutes zu sagen: ————– Mhh, nein, gibt nix Gutes! Obwohl, die Vogelscheuchenmaske war ganz nett. Aber wir alle wissen ja, was „nett“ bedeutet.

 

Fazit:
Was für ein Müll. Unbedingt einen großen Bogen darum machen!!!

Darsteller:

Regie:

Länder:

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