Engel im Schnee

  • Kinostart:

Originaltitel: Snow Angels
Regisseur: David Gordon Green
Drehbuch: David Gordon Green
Darsteller: Kate Beckinsale, Sam Rockwell, Griffin Dunne
Jahr: 2007
Genre: Drama
Laufzeit: ca. 107 Minuten
Land: USA

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Darum geht’s:
Die alleinerziehende Annie hat alle Hände voll zu tun, ihr Privat,- und Berufsleben unter einen Hut zu bringen. Hinzukommt, dass ihr Exmann ihr immer wieder auflauert und um eine zweite Chance bettelt. Zu spät, denn Annie hat bereits einen neuen Liebhaber, der ausgerechnet der Mann ihrer besten Freundin ist. Als Annie für einen Moment die Augen schließt, um sich von ihrer Erkältung zu erholen, verschwindet ihre kleine Tochter Tara spurlos. Die ganze Stadt ist in den Fall involviert und durchsucht die Landschaft, bis das Mädchen tot aus einem See geborgen wird. Verzweifelt und außer sich vor Wut sinnt Glenn auf Rache…

„Snow Angels“ dreht sich allerdings nicht nur um Annie, sondern beschäftigt sich auch mit dem jungen Arthur, dessen Vater ihn und seine Mutter vor wenigen Tagen verlassen hat. Trost findet er bei der neuen Schülerin Lila und zwischen den beiden entsteht,- wenn auch zaghaft, eine Beziehung. Die Verbindung zwischen den Charakteren besteht darin, dass Annie damals sein Babysitter war und inzwischen zu einer Art Kumpel für ihn geworden ist. Daher ist es noch um so tragischer, dass er ihre Tochter gefunden hat.
Doch das eigentliche Drama steht allen Beteiligten noch bevor…

Meinung:
Sehr schönes Drama, auch wenn dies ein Widerspruch an sich ist.
Kate Beckinsale (Underworld) steigt immer höher in meiner Beliebtheitsskala, denn sie hat auch in diesem Film wieder gezeigt, was in ihr steckt. Besonders gut hat mir auch Sam Rockwell gefallen, der im Film ihren Exmann Glenn gespielt hat. Und zwar in dieser „Gary Oldman in Leon – der Profi Manier“ > Eigentlich ganz nett aber so richtig durchgeknallt. Es ist teilweise amüsant zu sehen, wie er um die Gunst von Annie kein Fettnäpfchen auslässt oder im Job versucht passende Teppiche an ein lesbisches Paar mit drei Kindern und vier Hunden zu verkaufen. Auf der anderen Seite ist es erschreckend, wie fanatisch er in seiner Besessenheit geht und auch nicht davor scheut, seine eigene Tochter als Druckmittel einzusetzen.
Auch die auflodernde Liebe zwischen den jungen Arthur und Lila ist gut umgesetzt und sehr schön erzählt wurden.
Selbst bei den Nebenfiguren entsteht keine Langeweile und die Geschichte zieht einen als Beobachter in den Bann.

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Fazit:
Als Gesamtpaket ist „Snow Angels“ wirklich sehr empfehlenswert, auch wenn er mit ruhigem Tempo voranschreitet.

 

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7

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