Gamer

    • Kinostart:

Regisseur: Mark Neveldine, Brian Taylor
Drehbuchautor: Mark Neveldine, Brian Taylor
Darsteller: Geradrd Butler, Michael C. Hall, Alison Lohman, Amber Valletta
Land: USA
Jahr: 2009
Genre: Action, Komödie (nichts anderes ist es)
Laufzeit: ca. 90 Minuten

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Darum geht’s:
In einer nicht allzu fernen Zukunft können Menschen andere in einer Onlinewelt kontrollieren und mit ihnen spielen. Manche sehen es als Arbeit und lassen sich einen Chip einpflanzen, andere werden gegen ihren Willen als Killer in dem Spiel Slayers dazu gezwungen, andere zu töten. John Tillman alias Kable ist hierbei ein Elitekämpfer, der es eines Tages schafft, aus dem Sperrbezirk zu fliehen um Jagd auf den Erfinder zu machen.

Meinung:
Nach dem genialen Crank, der furchtbaren Fortsetzung kommt nun der grottenschlechte Gamer. Hier hat mir wirklich gar nichts gefallen. Da kann auch der todernste Gerard Butler nichts retten. Besonders genervt hat mich „Dexter“ Michael C. Hall,- da ich es einfach Leid bin, dass sich sämtliche Anführer wie eine Kopie des „Jokers“ benehmen. Und wer hatte die Idee Kyra Sedgwick mit in den Film zu nehmen? Wobei ich natürlich eine große Abneigung gegen diese Frau hege. Schlimmer ist nur die Beverley Mitchell aus einer „himmlischen Familie“, bei der der Fernseher grundsätzlich bei mir ausgeschaltet wird.

Immerhin dient „Gamer“ als kleines Ratespiel, woher man denn die Nebendarsteller kennt, da sich doch der ein oder andere bekannte B-Schauspieler die Ehre gibt. Am dämlichsten verhielt sich hierbei Milo Ventimiglia (Pathologie), der wirklich keine Latexanzüge tragen sollte. Alison Lohman (Weißer Oleander) hat mir hingegen ganz gut gefallen und hat ihr Ansehen bei mir wieder etwas gehoben, da sie mich nach Drag me to Hell nicht wirklich mehr begeistern konnte.

Gamer ist wieder ein Film von Neveldine & Taylor, die ja bekanntlich beide nach eigener Aussage mächtig einen an der Klatsche haben. Und das spiegelt sich auch in ihrem Werk wieder. Ich sehe die beiden wie eine Art gespaltener Quentin Tarantino: die Filme sind gewöhnungsbedürftig, die Handlung meistens kompletter Blödsinn, aber jeder will mitspielen, da sie eine Art Kult darstellen. Ich denke, es gibt für dieses Genre auch ein paar, die sich begeistern lassen, mir hingegen hat Gamer überhaupt nicht gefallen.

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Fazit:
Nette Idee, schlechte Umsetzung. Game over.

 

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