Hot Girls Wanted

    • Kinostart:

hgw_Originaltitel: Hot Girls Wanted
Regie: Jill Bauer, Ronna Gradus
Darsteller: Tressa Silguero, Lucy Tyler, Rachel Bernard, John Anthony, Farrah Abraham
Herstellungsland: USA
Produktionsjahr: 2015
Genre: Dokumentation
Spieldauer: 84 Minuten
Freigabe: tba

Hot Girls Wanted … ich hatte keine Ahnung, was es ist, bin aber beim Stöbern auf Netflix immer wieder auf diesen Titel gestoßen und aus Neugierde habe ich dann doch mal anklickt und anlaufen lassen und es entpuppte sich dann als Doku über Amateur-Pornos aus den USA, die auf den Effekt abzielen „das Mädchen von nebenan“ und so werden junge Mädchen, die mindestens 18 Jahre alt sind, aber so jung wie möglich aussehen, gesucht für Teen-Porn-Produktionen.

Hat mich anfangs erst einmal nicht so mitgerissen und ich habe diese Doku auch in 3 Etappen geschaut, weil ich fand es jetzt nicht so spannend oder besser interessant aufgezogen, aber wollte dann doch wissen in welche Richtung das Ganze sich entwickeln wird. Wohin es sich am Ende entwickelt hat, kann ich nicht sagen, denn ich weiß nicht, was die Doku einem jetzt mit auf dem Weg geben wollte.

Die Doku zeigt zwar, dass die Pornoindustrie ein Sumpf ist, die Mädchen ausgenutzt werden, es in den Filmen/Videos immer ruppiger zugeht und das doch nicht alles so glanzvoll ist oder das große Geld zu holen ist. Ist nun nicht gerade neu …  und dann zeigt man das Ganze noch an 18 oder 19-jährigen Mädchen auf – und dann wird auch noch deren Innenleben durchleuchtet und da fallen dann Sprüche von „Freiheit“ und sonst was … gerade in dem Alter ist man doch immer noch in der Rebellenphase und da hat man auch noch ziemlich viel Mist im Kopf. Ist doch klar, dass die jetzt denken, dass sie 18 sind und „erwachsen“ und durch die Pornos schnell und einfach an Geld kommen – wenn sie dann auch eben mal so was wie Sex mit älteren Männer haben müssen, mit denen sie sonst nie was anfangen würden oder lassen sich so hart oral penetrieren, dass sie sich übergeben müssen. Die denken da eben noch nicht so weit und sehen da vielleicht erst mal nur das Geld. Aber nicht nur das wird betrachtet, sondern auch wie es dann im Familienleben der Mädchen ist – wie am Beispiel von „Stella May“. Ihre Mutter erfährt da von und ist gar nicht begeistert und ihr Vater weiß es noch nicht, aber irgendwie doch – weil wie es auch erwähnt wird einfach jeder Pornos schaut – und dann lernt sie dort einen kennen und anfangs kommt ihr Freund noch damit klar, dass sie Pornos dreht, aber dann fängt er an es zu hassen – was hat er denn eigentlich erwartet? – und dies ist doch schon alles ein bisschen cheesy.

Ich weiß nicht – dies war alles schon mal da und wird sich auch immer wieder wiederholen, denn es wird immer wieder welche geben, die da in diesen Sumpf geraten werden und da wird auch diese Doku hier nichts dran ändern oder irgendwie aufklären oder etwas aufzeigen. Da ist nichts Neues dabei und hätte man sich ruhig sparen können. Denn es wird doch eh nur „schlimmer“ – Pornos und deren DarstellerInnen werden immer mainstreamfähiger und es wird immer alles sexualisierter und so werden noch mehr junge Menschen mit dabei sein – und es müssen noch nicht mal Pornos sein. Es reicht manchmal schon ein Blick in die sozialen Netzwerke und ähnlichen Communitys wo gerade junge Mädchen Fotos von sich hochladen, die teilweise schon recht grenzwertig sind. Die denken halt manchmal (meistens) nicht weit genug und die Aufklärung müsste da an anderer Stelle erfolgen. Da muss sich jeder mal so selbst seine Gedanken machen.

Zur Doku selber noch – es geht zwar um Pornos, aber man bekommt nichts Explizites zu sehen. Zwar mal den ein oder anderen Podex oder Nippel, aber sonst nicht die anderen spaßigen Körperteile. Netflix nahm sich dem Vertrieb der Doku an und wird wohl auch erst einmal nur auf diesem Streaming Portal zusehen sein. Wer jetzt keinen Zugang zu Netflix hat, muss aber nicht traurig sein, denn hier verpasst man nicht unbedingt etwas.

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