Ich bin Nummer 4

    • Kinostart:

Originaltitel: I am Number 4
Regisseur: D.J. Caruso
Drehbuch: Alfred Gough, Marti Noxon, Miles Millar
Buchvorlage: Jobie Hughes, James Frey
Darsteller: Alex Pettyfer, Teresa Palmer, Timothy Olyphant, Dianna Agron
Land: USA
Jahr: 2011
Genre: Fantasy, Action
Laufzeit: ca. 109 Minuten

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Darum gehts:
Der junge John ist gezwungen, sein Leben lang vor seinen Verfolgern, den Mogs, wegzulaufen. Diese wollen ihn nämlich, wie die restlichen 9 Individuen von seinem Heimatplaneten, umbringen. An seiner Seite steht Henri, der als Tarnung die Rolle seines Vaters angenommen hat. Dieses ewige Katz und Maus Spiel ist für John nicht leicht, da es ihm nicht erlaubt ist, enge Freundschaften zu seinen Mitmenschen zu knüpfen. Doch als er sich in seine Mitschülerin Sarah verliebt, beschließt er, sich seinen Feinden zu stellen. Unerwartete Hilfe bekommt er durch den jungen Sam, dessen Vater angeblich von Aliens entführt wurde und Nummer 6, die rechtzeitig zum großen Kampf erscheint,…

Meinung:
Netter Trailer,…. der Film hingegen ist solala. In der ersten halben Stunde plätschert er wie ein typischer Teeniestreifen dahin. Ich musste zudem permanente Parallelen zu „Jumper“ ziehen, was auch an Johns Outfit lag.

Hmm, ob es wohl am Titel lag, das der Film kaum Anklang fand? Und hier kann man nicht einmal die deutschen Übersetzer verantwortlich machen,…
Beastly Star Alex Pettyfer gibt sich als Nummer 4 die Ehre. Das einzige was daran echt nervig ist, sind die kleinen Taschenlampen, die er in der Handfläche trägt, denn mit diesen schafft er es andauernd, den Zuschauer zu blenden.

Viele Überraschungen gibt es im Film nicht. Der Protagonist ist der typische Außenseiter, der sich in das Mädchen von nebenan verliebt. Leider können die beiden nicht zusammen sein, weil größere Aufgaben auf ihn warten. Zwischendrin bekommt man ein paar Special Effects geliefert, bevor man schlussendlich bei dem offenen Ende ankommt.

Die Mogs erinnern an Darth Maul aus Star Wars – Die Klonkrieger. Nur, dass sie eben nicht rot sind. Mit ihren langen Ledermänteln regten sie eher zum schmunzeln als zum gruseln an.

Zu tough und dadurch ultra uncharmant wirkt Nummer 6, gespielt von Teresa Palmer, die ihr schauspieldebut als Partygast in Wolf Creek startete.

Ob es Nummer 4 zu einem weiteren Teil schafft, weiß ich nicht. Es gibt mittlerweile zu viele Geschichten, die angefangen und dann nicht fortgesetzt werden. Und wenn man die derzeitigen Einspielergebnisse betrachtet, so stehen die Chancen nicht gerade gut: Knapp 5 Millionen Dollar weniger, als die Produktionskosten betrugen. Höchstens Apple dürfte mit seiner aufdringlichen Iphone Werbung ordentlich Gewinn gemacht haben. Sowie die Typen von Youtube und der Xbox,….

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Fazit:
Nette Effekte in einer altbackenen Geschichte mit klischeehaften Charakteren.

 

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