Motel 2 – The First Cut

    • Kinostart:

Originaltitel: Vagancy 2 – The First Cut
Regisseur: Eric Pross
Drehbuch: Mark L. Smith
Darsteller: Agnes Bruckner, Scott G. Anderson, David Moscow, Nelson Lee
Genre: Thriller
Jahr: 2009
Land: USA
Laufzeit: ca. 86 Minuten

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Darum geht’s:
Der Film erzählt die Geschichte der ersten Opfer, die im Pinewood Motel brutal ermordet und dabei gefilmt wurden sind, bevor es 2007 geschlossen wurde. Zu diesem Zeitpunkt wurden 200 Snuff-Tapes sicher gestellt. Auf das erste wird in Motel 2 näher eingegangen.

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Meinung:
Zuerst einmal > Das Motel im Film heißt Meadow View. Ich interpretiere den Anfangstext im Film einfach mal so, dass die Videobänder mit diesen Morden erst im Pinewood Motel gefunden wurden. Anders ergibt es für mich nämlich keinen Sinn.
Mir war natürlich von vornherein klar, dass der Film seinem Vorgänger, nicht das Wasser reichen kann, da die einztigen Hauptdarsteller und Fortsetzungen bzw. Prequels, die geradewegs auf DVD rauskommen nur in winzigen Ausnahmen gut sind. Mit diesem Gedanken im Hinterkopf habe ich mir Motel 2 angesehen und wurde, zumindest was meine Erwartungen angeht, nicht enttäuscht.
Der Film fängt mit einem frischverheirateten Paar an, die für eine schnelle Nummer im Motel einchecken. Einer der Inhaber spielt etwas mit dem Licht, während der Mann mal eben den Koitus unterbricht und verwundert durch den Raum schleicht. Hallo?! In der Situation hätte ich mich um flackerndes Licht wohl am wenigsten gekümmert! Dementsprechend angepisst war die frischgebackene Frau und schlug vor, zurück zum Auto zu gehen. Er kann sie aber dazu verleiten, dort weiter zu machen, wo sie aufgehört haben und schon geht’s wieder los….. mit Klamotten,… recht holprig. Dabei werden sie von zwei Voyeuren per Videokamera überwacht und auf Tape aufgenommen, welche den selbstgedrehten „Porno“ dann an ihren Truckerfreund verchecken wollen (dem ich übrigens vollkommen Recht mit seiner Aussage gebe, dass sie nicht mehr als 25 Kopien machen sollten). Doch die Geschäfte laufen lahm, daher trifft es sich gut, dass der nächste Gast mal eben eine Hure auf seinem Bett ersticht. Anfänglich verwirrt und ohne Plan schließen sie ein Geschäft mit dem Mörder ab. Er tötet kommende Gäste, während er dabei gefilmt wird und die Snuff Tapes werden in hoher Stückzahl verkauft.

Auftritt: der drei Mitzwanziger, von denen einer den üblichen Schwachsinn eines Vorpubertierenden redet, während das Pärchen eigentlich nur die Zweisamkeit genießen will. Man muss kein Hellseher sein um zu wissen, wer hier den Kürzeren zieht. Erfreulich war jedoch, dass er einen kühlen Kopf bewahrt hat, während sie hysterisch geschrieen hat. Zum weiblichen Part bleibt zu sagen, dass sie nach anfänglichen Schwierigkeiten eine gute Leistung abgegeben hat und den Verfolgern gehörig in den Allerwertesten getreten hat.
Es ist nur schade, dass unschuldige, gute Menschen als Nebencharaktere immer das Zeitliche segnen müssen, nur weil sie zur falschen Zeit, den falschen Personen die Tür öffnen.

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Fazit:
Motel 2 ist keinesfalls so gut wie das Original, aber dennoch recht sehenswert. Zwar beschränkt sich der Film auf das übliche „Jäger und Gejagte“ Spiel, bietet aber ein paar gute Szenen und punktet zudem durch relativ akzeptable No-Name-Schauspieler.

 

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