Possession

    • Kinostart:

Regisseur: Joel Bergvall, Simon Sandquist
Drehbuch: Michael Petroni, Won-mi Byun, Min-ho Song
Darsteller: Sarah Michelle Gellar, Lee Pace, Michael Landes, Chelah Horsdal
Land: USA
Jahr: 2009
Genre: Drama, Thriller
Laufzeit: ca. 85 Minuten

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Darum geht’s:
Das Ehepaar Jess und Ryan lebt zusammen mit dessen gewalttätigen Bruder Roman unter einem Dach. Was Jess schon lange ein Dorn im Auge ist, verspricht ein Verkehrsunfall zu ändern, in den die beiden Brüder verwickelt sind. Jedoch wacht der falsch wieder auf. Roman denkt und handelt fortan wie Ryan und schafft es letztendlich auch Jess davon zu überzeugen, ihr geliebter Ehemann zu sein. Doch die Wahrheit lässt sich nicht verbergen und somit findet sie sich schon bald in einer gefährlichen Situation wieder.

Meinung:
Ich fand die Idee nett, dass die beiden Brüder unfreiwillig den Körper getauscht haben. Es hat mich zudem an folgende Sache erinnert: Du schreibst mit jemanden im Internet, verliebst dich in dessen Foto und danach sieht die Person ganz anders aus. Liebst du den Körper dann trotzdem, obwohl du dich eigentlich in den Charakter verschossen hast? Jess musste hier mit der gleichen Situation fertig werden,- wobei das natürlich leichter fallen sollte, wenn man von Michael Landes (Burlesque) auf Lee Pace (Breaking Dawn) wechselt. Ahem,….

Sarah Michelle Gellar (Suburban Girl) war gewohnt gut und Lee Pace hat man hier mal in einer ganz anderen Rolle gesehen. Jedenfalls zu Beginn. Sonst der nette Kuchenbäcker (Pushing Daisies) hat er hier seine Wandlungsfähigkeit zeigen können. Toller Schauspieler.

Die ganze Zeit dachte ich mir: nette Idee, aber bestimmt denkt sich irgend so ein Drehbuchschreiber,- gibt ja genug, noch einen Twist aus, der von Anfang an schon klar steht. So war es dann leider auch, weswegen Possession etwas von seiner Glaubhaftigkeit verliert. Was wäre so verkehrt gewesen, einfach eine Liebesgeschichte zu erzählen, die so ist, wie es vorgesehen war? Liebe besiegt alles. Gut, die Idee: Jeder kann sich ändern, war auch nicht schlecht, aber eben vorhersehbar. Dennoch war der Showdown gut inszeniert und man hat trotzdem mitgefiebert.

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Fazit:
Nun ist der Film mit 85 Minuten nicht gerade lang (das Südkoreanische Original „Addicted“ geht immerhin fast zwei Stunden) und somit ganz nett für zwischendurch.

 

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