She’s the Man

    • Kinostart:

Darsteller: Amanda Bynes, Channing Tatum, Vinnie Jones, Laura Ramsey, Emily Perkins, Jonathan Sadowski, Amanda Crew
Regisseur: Andy Fickman
Drehbuchautoren: Ewan Leslie, Karen McCullah Lutz, Kirsten Smith
Land: USA
Jahr: 2006
Genre: Komödie, Romantik
Länge: 105 Minuten
FSK: ab 6 Jahren

„You’re the Man!“ – „Yes, I am!“

Darum geht’s:
Violas Leidenschaft ist Fußball. Nachdem der Trainer ihr Team gecanceled hat ist sie frustriert.
Als ihr Zwillingsbruder Sebastian überraschenderweise für zwei Wochen nach London verreist, ergreift Viola die Chance und nimmt seinen Platz an der neuen Schule ein, um allen zu beweisen, dass auch Mädchen richtig gut Fußball spielen können. Da ihre Eltern geschieden sind und kein Wort miteinander reden ist es also kein Problem zu behaupten, sie würde bei ihrem Vater wohnen. Immerhin ist ihre Mutter so damit beschäftigt den Debütantinnenball vorzubereiten, das sie nicht weiter nachforscht.

„That’s why I don’t bring friends over.“

Mit Hilfe ihres Freundes Paul, der sie mit Make up und Perücke zum Mann umwandelt eignet sich Viola in der Selbstpraxis das nötige Wissen über die Eigenheiten der Männer (Sorry Jungs) im Do it yourself Lehrgang an. Zwar ist der Einstieg schwer für Viola alias Sebastian, da sie schnell zum Freak abgestempelt wird, aber mit der Hilfe ihrer Freunde legt sie eine astreine Show in der Pizzeria hin, wodurch sie zum Ladies Man avanciert und fortan die Anerkennung ihrer Teamkollegen genießt. Nebenbei serviert sie noch Monique – die Freundin ihres Bruders – ab, was sich allerdings leichter anhört als getan.

Durch Sebastians coole und unkomplizierte Art fühlt sich auch bald Schulschönheit Olivia zu ihm hingezogen und es entsteht eine Freundschaft zwischen den beiden. Duke widert seine Chance und bietet ihm einen Tausch an. Wenn Sebastian ein Date mit Olivia klar macht, dann hilft er ihm ins Schulteam.
Kein Problem für Viola alias Sebastian bis sie erkennt, dass sie selbst Gefühle für Duke hegt. Welch ein Drama!
Doch sie hat die Rechnung ohne Monique und Olivia’s verschmähten Jüngling Malcom gemacht, die hinter ihre Tarnung gekommen sind und Viola beim großen Spiel vor allen Leuten bloßstellen wollen.

Meinung:
So viele schöne Menschen auf einen Haufen ist ja kaum zu ertragen. Man könnte fast ein bißchen neidisch werden, aber nur ein klitzekleinesbißchen.
She’s the Man ist die beste Teeniekomödie seit „10 Dinge die ich an dir hasse“, welches ja lange Zeit mein Spitzenreiter war.
Ich gebe zu, es liest sich wie jede andere TK, aber die Umsetzung ist hier sehr gut gelungen. Ich hatte von Anfang bis Ende meinen Spaß. Darüber hinaus ist es der bis dato beste Film mit Amanda Bynes.

Natürlich ist es offensichtlich, dass Viola selbst in Verkleidung kein Junge ist und das es im großen Fußballspiel jedem auffallen müsste, als der echte Sebastian plötzlich auftaucht, aber mal ehrlich, wenn Gwyneth Paltrow in „Shakespeare in Love“ damit durchkommt, warum nicht auch Miss Bynes (Lovewrecked)? – Na also! Außerdem, muss denn wirklich alles so eng gesehen werden? Der Film ist lustig und das allein reicht schon.

„Do you like cheese?“

Witzig fand ich auch die !EX!Freundin Monique vom echten Sebastian in der Szene, kurz bevor sie von ihm bzw. Viola abserviert wurden ist.
„Girls with asses like mine, do not talk to boys with faces like yours!“
Ich weiß nicht, ob er in der deutschen Synchro genauso rüberkommt. Ich würde auf jeden Fall den Originalton empfehlen.

Das Endspiel hat mich nicht so umgehauen, was allerdings an meine Entgeisterung für Fußball liegt.

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Fazit;
She’s the Man bietet 105 Minuten hervorragende Comedy, was nicht zuletzt an Amanda Bynes liegt, die in diesem Film glänzt und den Spagat zwischen Viola und Sebastian gekonnt ausführt.
Man braucht zwar keinen Wahrsager um den Schluss zu erahnen, dennoch ist er so wie er sein soll und das ist auch gut so.

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Schon gewusst?:
Genau wie „10 Dinge die ich an dir hasse“ basiert das Drehbuch auf einem Theaterstück von Shakespeare („Was ihr wollt“).
Der Titelsong „No Sleep tonight“ ist von der Band „The Faders“.

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Infos zum Hauptcast:
– Amanda Bynes (Viola/ Sebastian) wurde durch die Comedyserie „What I like about you“ (2002 bis 2006) bekannt, die in Deutschland unter den Titel „Hallo Holly“ lief.
2007 spielte sie Sydney White im gleichnamigen Film.
– Channing Tatum (Duke) spielte in „Step up“ und „Step up 2 the Streets“ den Straßentänzer Tyler Gage.
– Laura Ramsay (Olivia) war zuletzt in dem Horrorfilm „Ruinen“ zu sehen.
– Jonathan Sadowski (Paul) spielte in Stirb Langsam 4.0 mit.
– Amanda Crew (Kia) verkörperte in Final Destination 3 Julie, – die Schwester der Protagonistin.
– Emily Perkins (Eunice) dürfte vielen noch als Bridget aus der Ginger Snaps Reihe bekannt sein. Zuletzt verteilte sie Kondome mit Brombeergeschmack an Juno.

 

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