Sickle – Exit to Hell

    • Kinostart:

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Regisseur: Robert Conway
Drehbuch: Robert Conway
Darsteller: Kane Hodder, Tiffany Shepis, Rena Riffel
Land: USA
Jahr: 2013
Genre: Action, Horror
Laufzeit: ca. 81 Minuten
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Darum geht’s:
Travis überfällt mit seiner Gang einen Stripclub und flüchten mit der Beute über die mexikanische Grenze. Auf ihrem Weg kommen sie durch ein kleines Dörfchen, wo sie die Einsiedler terrorisieren. Doch sie haben die Rechnung ohne Sheriff Slade Sickle gemacht, der einfach Selbstjustiz an den Gaunern vollübt.

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Meinung:
Maor, ich hätt’s mir eigentlich denken können. Bei einer Gesamtwertung von 3,4 auf Imdb konnte das hier ja nichts werden. Aber ich bin ja so oft so zuversichtlich, dass es schon weh tut. Mit Sickle bin ich ganz furchtbar in die Falle gegangen.

Der Film beginnt schon unglaublich bescheuert. Ein Typ wacht im Krankenhaus auf, indem Zombies die Herrschaft übernommen haben. Eine verzerrte Stimme schwafelt vulgär daher, Untote vögeln miteinander und Krankenschwestern vergnügen sich auf ihre ganz eigene Art. Dann die Erlösung: Es war nur ein Film im Film (übrigens vom gleichen Regisseur).

Nun ist man bei zwei Idioten, die auf zwei andere Vollpfosten treffen um ein Ding zu drehen. Im Hintergrund spielt Möchtegern-coole Musik, aufdringliche Gitarrenriffs und alles hat den Anschein nach einem Tarantino / Rodriguez Ableger. Doch während ich den beiden Herren das ja noch zugestehe, haben die Macher dieses Filmes vollkommen in die Kloschüssel gegriffen.

Sickle beinhaltet Bilder, in denen zu viele Farbe ist, dumme Darsteller, bescheuerte Dialoge und eben diese altbackene Machart, die vielleicht bei Planet Terror noch funktioniert hat, hier aber wie ein misslungenes Duplikat wirkt. An anderer Stelle hat die Handlung etwas vom Chainsaw Massacre, angesichts der Hillbilly Familie, die sich mal eben einen Menschensnack reinhaut und die Gefriertruhe bestückt, bis diese voll ist.

Einzig die Splatter und Goreeffekte können sich sehen lassen, wobei diese auch größtenteils einfach nur „Ihhhgitt“ sind.
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Fazit:
Schlecht umgesetzter Film über ein ausgelutschtes Thema.

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Regie:

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