The Butterfly Effect 2

  • Kinostart:

Darsteller: Eric Lively, Erica Durance, JR Bourne, Gina Holden
Regisseur: John R. Leonetti
Drehbuch: Michael D. Weiss
Genre: Thriller
Länge: 92 Minuten
Land: USA
FSK: 16

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Darum geht’s:
Nach einem tragischen Unfall, bei dem Nick’s Freundin und seine besten Freunde ums Leben gekommen sind, häufen sich die Ereignisse. Immer wieder wird Nick von heftigen Anfällen geplagt, die seine Wahrnehmung beeinträchtigen, bis sich plötzlich eine Chance ergibt, zurück in der Zeit zu reisen um die Dinge ungeschehen zu machen. Es gelingt ihm, mittels eines Fotos, an den Punkt des Unfalls zu springen und somit seine Freunde zu retten. Aber er lernt schon bald, dass man nicht mit der Zeit spielen sollte, da sich der Verlauf der Dinge nun mal nicht zum gewünschten Ergebnis verändern lässt.

Vorwort:
Zuerst Augenrollend vernahm ich, dass es einen zweiten Teil von einem der besten Filme der letzten Jahre gibt. Was das Fortsetzungsdilemma angeht, so bin ich da inzwischen sehr aufgeschlossen. Es gibt mehr Filmmaterial auf den Markt und man kann sich ja immer noch entscheiden es anzusehen oder eben nicht.
Da mir der Schauspieler ein Begriff war, weil ich ihn aus der zweiten Staffel von The L Word kannte, gab ich dem Film eine Chance. Gut, eigentlich wollte ich auch sehen, wie man den Vorgänger toppen will.

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Meinung:
Es werden drei verschiedene Sichtweisen, die jeweils genau im Abstand von einem Jahr stattfinden, geschildert. Wobei letztere die dramatischste sein soll, mich aber immer noch fragend zurück lässt: Was sollte dieser Schwachsinn mit dem abgewrackten Typen, der unter Nick’s Bettdecke hantiert hat??? Anlehnung an die Gefängnisszene des ersten Teils??? Mal ehrlich, an ausgiebigen Sexszenen hatte es in dem Film nun wirklich nicht gefehlt.

Zudem werden die selben Phrasen benutzt und auf Teufel komm raus vom Original kopiert. Da hilft es auch nicht, Julie in ein anderes Outfit mit anderer Haarfarbe zu stecken um ihren zerplatzten Traum zu symbolisieren, Amy Smart ist einfach unerreichbar, was dieses Thema anbelangt.

Das Ende ist gewollt tragisch und somit lächerlich zugleich. Nein, da hätte man was besseres schreiben können, ganz sicher.
Der erste Teil wirft einen so großen Schatten, dass The Butterfly Effect 2 diesem in keinster Weise gerecht werden kann.

Auch wenn ich den Film etwas unter Mittelmass einstufe, so hat Hauptdarsteller Eric Lively (Speak) doch eine gute Figur gemacht in dem Film und seine Rolle des hoffnungslos Verliebten sehr ausgiebig und überzeugend dargestellt.

 

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