The Encounter

Regisseur: Robert Conway
Drehbuch:
Robert Conway
Darsteller:
Clint James, Owen Conway, Megan Drust
Land: USA
Jahr: 2015
Genre: Horror, Sci-Fi
Laufzeit: ca. 85 Minuten
.

Darum geht’s:
Collin wird nackt und blutverschmiert von einem Sondereinsatzkommando im Wald gefunden. Was er zu berichten hat ist einfach unglaublich. Es geht um Außerirdische, die seine Freunde getötet haben und ihn auf ihr Schiff holten. Parallel dazu finden die Cops ein Band der toten Parkrangerin, die die Statien ihrer Infektion auf Videotagebuch festhielt.

Meinung:
Wow war der schlecht,… WOW!!! Und das liegt nur zur Hälfte am Found Footage Material.

Unnnnd was hat der Typ mit der Axt auf dem Poster zu suchen? Ich erinnere mich nicht einmal an eine Axt!

In den ersten Minuten habe ich fast gedacht, dass es was werden könnte. Man lauscht mehreren Gesprächen über Funk, dass unbekannte Flugobjekte am Himmel aufgetaucht sind. Dann wird aber zu einer Gruppe kindischer Erwachsener geschalten und die Spannung ging den Bach runter.

Die Story ist nicht einmal so schlecht, aber das Drehbuch ist einfach mies. Belanglose Dialoge bzw. teilweise auch Monologe. Und die Krönung ist dann die gelangweilteste Synchronisation, die ich je gehört habe. Gut, jetzt kann ich mir vorstellen, dass der Originalton auch nicht gerade der Bringer war, denn wenn ich mir diese Nasen im Film alle so ansehe, haben die nicht wirklich etwas vor der Kamera zu suchen. Bestes Beispiel dafür ist folgende Dame, die allein mit ihrer Mimik eine Komödie aus dem angeblichen Horrorstreifen gemacht hat und zudem irgendwie an einen Softporno erinnert hat).

Nachdem diese Tante also infiziert und weg vom Fenster war, wird man mittels Handkamera in das Geschehen von drei verschiedenen Szenarien gestoßen. Eine dabei dümmer als die andere. Den Abschuss macht dabei ein Jägerpärchen:
Der eine wird, warum auch immer, von irgendwas attackiert, das man nicht sehen kann. Danach baut der andere wie im Wahn ein Zeichen für die Außerirdischen und erklärt nach getaner Arbeit: „Ich habe bestanden. Ich habe es fertig gebaut. Ich habe versagt.“ Hähhh??? Wussten die Drehbuchautoren nichts dümmeres? Davon abgesehen, dass es keinen Sinn ergibt, ist es einfach nur bescheuert.

Die Logik sucht man vergebens. Ich meine, wenn ich von einem Monster oder whatever bedroht werde, dann lauf ich entweder weg, oder ich verteidige mich. Aber ich halte ganz sicher nicht mit der Kamera drauf, bis ich das Teil aus der Hand gebasht bekomme.

Den endgültigen Tiefpunkt hat der Film dann bei dem Verhör gegen Ende errreicht. Also quasi genau 84 Minuten nach dem schon kläglichen Anfang.

Aber um auch etwas positives zu sagen: Mir hat 1% des Films gefallen. Und das war die zehn Sekunden Szene mit dem Alien, der ganz nett animiert war. Auf jeden Fall konnte der mit den Zeitgenossen aus Area 51 mithalten.
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Fazit:
Low-Budget Alienfilm ohne Sinn und Verstand.

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