Boogeyman 3

    • Kinostart:

Regisseur: Gary Jones
Drehbuch: Brian Sieve
Darsteller: Erin Cahill, Mimi Michaels, Matt Rippy, Chuck Hittinger
Jahr: 2008
Genre: Horror
Land: USA
Laufzeit: ca. 94 Minuten

“Where are you going?” – Haven’t you heard? I’m going crazy!

Darum geht’s:
Nachdem ihr Vater unter mysteriösen Umständen ums Leben kam, kehrt die junge Audrey nach Hause zurück. Sie findet das Tagebuch ihres Vaters in dem steht, dass der Boogeyman wirklich existiert. Durch seine detailreichen Erklärungen ist auch sie allmählich davon überzeugt und somit das perfekte Opfer für den schwarzen Mann. Denn der kann nur dann für jemanden gefährlich werden, wenn derjenige an ihn glaubt.
In letzter Sekunde seinen Klauen entkommen, sucht sie Schutz bei ihrer Freundin Sarah. Doch diese schenkt ihren Boogeymangeschichten keine besondere Beachtung, bis sie selber Zeuge seiner Brutalität wird. Fortan verbreitet sich der Vorfall wie ein Lauffeuer und jeder beginnt, den Boogeyman zu sehen. Der dadurch immer mächtiger wird und sein großes Comeback plant, indem er sämtliche Schüler ins Jenseits schickt. Einzig und allein Sarah stellt sich im Kampf gegen ihn, doch sie ist verloren gegen einen Mythos, der vom Gossip über ihn lebt.

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Meinung:
Mal abgesehen von dem furchtbaren schwarzen Kiffer, der wirklich jedes Klischee erfüllt hat, war Boogeyman 3 der beste Teil der Serie! Der zweite Teil war ein netter Auftakt, aber in diesem Film wird gänzlich auf einen Mörder im selbstgenähten Kostüm verzichtet und zurück zum Ursprung gegangen. – Der Legende selbst.

Hauptdarstellerin Erin Cahill hat mich vom Erscheinungsbild und Auftreten stark an Eliza Dushku (The Alphabet Killer) erinnert. Die scheint allerdings langsam zu alt für solche Rollen zu werden, obwohl die Schauspieler hier auch schon stark Anfang Dreißig sein dürften. Sie macht ihren Part sehr gut und den Trick, den sie gegen Ende anwendet, um den Boogeyman zu besiegen ist wirklich genial. Leider hat jemand wieder so einen „Opener“ zum Schluss ins Drehbuch geschrieben, den ich nur noch mit halben Auge angesehen habe, da diese sowieso immer das gleiche zeigen. – Vollkommen unoriginell!

Boogeyman 3 überrascht durch einige gute Ideen und ist solide in deren Umsetzung.
Es gab zum Beispiel eine Szene, die ich so schnell nicht wieder vergessen werde, da darin alles gestimmt hat. Die Atmosphäre, die Hintergrundmusik, der Schockmoment,…. perfekt! Zwar hab ich diese Einstellung in einer ähnlichen Variante schon mal im asiatischen Schulmädchenhorror D-Day gesehen, dort allerdings ohne das viele Blut.

Der Boogeyman selbst erinnert an eine Art Geisterbild aus dem asiatischen Raum (The Ring, The Grudge…). Lange schwarze Haare, grässliches Gesicht und durch das schnelle Auftauchen bzw. flackern bei der Erscheinung hatte er auch einen gewissen Touch von den Geistern aus „Pulse“. Insgesamt eigentlich ganz gut, obwohl er mich doch zwangsweise an sehr das Mädchen, bei ihrer Verwandlung zum Dämonen, in „Der Exorzist“ erinnert hat.
Und ratet mal, wer noch wieder da ist: Jigsaw! Okay, hier ist er der Psychologe, der zwar Tod ist, aber dennoch immerhin als Vorlesers seines Tagebuches auf den Plan gerufen wird. Immerhin haben die beiden Filme somit eine Verbindung.

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Fazit:
Alles in allem ist Boogeyman 3 wirklich guter Horror und nimmt somit einen Platz in meinen Top 11 Horrorfilmen ein.

 

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