Der blutige Pfad Gottes 2

    • Kinostart:

Originaltitel: The Boondock Saints 2 – All Saints Day
Regisseur: Troy Duffy
Drehbuchautor: Troy Duffy
Darsteller: Sean Patrick Flanery, Norman Reedus, Billy Connolly, Julie Benz
Land: USA
Jahr: 2009
Genre: Action, Thriller
Laufzeit: ca. 118 Minuten

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Darum geht’s:
Ein Priester wird in einer Kirche von hinter erschossen. Als die Polizisten an den Tatort kommen, erinnert dieser stark an die Handschrift der beiden irischen MacManus Brüder, die vor Jahren auf die selbe Weise jede Menge Verbrecher in die ewigen Jagdgründe geschickt haben. Auch den beiden Hauptverdächtigen bleibt dieser Mord nicht verborgen und so machen sich Conner und Murphy auf nach Boston, um die Sache aufzuklären. Dicht auf den Fährten ist ihnen dabei Special Agent Eunice Bloom vom FBI.

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Meinung:
Im Vergleich zum ersten Teil ist dieser hier nicht besonders hervor zu heben. Wenn man seine Erwartungen aber etwas runterschraubt, so weiß der Film doch gut zu unterhalten.

Ganz massiv ist mir die Veränderung von Sean Patrick Flannery aufgefallen, der irgendwie aufgeschwemmt wirkte. An seinen Filmbruder Norman Reedus (The Walking Dead) scheint die Zeit hingegen spurlos vorbei gegangen zu sein. Der Rest des Originalcasts hat sich aber auch ganz gut gehalten. Und das ist auch ein großer Pluspunkt: viele Schauspieler aus dem Vorgänger sind wieder in den Originalrollen besetzt worden.

Zuerst war ich etwas enttäuscht, dass Willem Dafoe (Beyond: Two Souls) in der Rolle von Agent Smecker nicht mehr zu sehen war (jedenfalls nicht lang), aber hierfür wurde ein erstklassiger Ersatz gefunden. Diesmal in Form einer weiblichen Kopie von ihm. Den Part des supersmarten Agents hat Julie Benz übernommen und auch hier werden alle ihre Theorien wieder mittels Rückblick gezeigt. Und das ist es auch, was diesen Teil so unterhaltsam macht.

Im Vordergrund steht die Geschichte von Vater MacManus und so erfährt man, wie er dazu gekommen ist, sämtliche Verbrecher zur Strecke zu bringen. Zwischendurch gibt es den Weg der beiden Brüder, die wieder einmal einen komischen Kauz an ihrer Seite haben. Was allerdings richtig Spaß macht sind, wie schon erwähnt, alle Szenen mit Julie Benz.
Gegen Schluß zieht sich die Handlung etwas, dafür macht das Ende aber Lust auf einen dritten Teil.

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Fazit:
Nicht so gut wie der erste Teil, aber dennoch eine gelungene Fortsetzung.

 

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