It´s all about love

    • Kinostart:

Darsteller: Claire Danes, Joaquin Phoenix, Abou-Bakre Aalam, Håkan Andersson, Alun Armstrong
Regisseur: Thomas Vinterberg
Drehbuch: Mogens Rukov, Thomas Vinterberg
Kamera: Anthony Dod Mantle
Musik: Zbigniew Preisner
Genre: Drama / Thriller
Jahr: 2003Laufzeit: 101 Minuten
Land: USA , Schweden, Dänemark , Japan
FSK: ab 12 Jahren

„Da unten an der Treppe liegt ein toter Mann.“ – Steigen Sie einfach drüber.

Darum geht’s:
Eigentlich wollte John nur seine Scheidungsunterlagen von seiner Nochehefrau Elena unterschreiben lassen, von der er sich vor eineinhalb Jahren getrennt hatte, doch am Flughafen wird er von ihren Bodyguards empfangen, die ihn zu ihr bringen. Gleich wird klar, dass Elena noch mehr an ihm liegt, als ihm klar ist. Doch die Krankheit, die im Jahr 2021 von einsamen Menschen Besitz ergreift und sie langsam tötet, hat auch schon sie befallen und so währt das neue Glück nicht lange, zumal ihre Familie die beiden aus dem Weg räumen will.

„Warum könnt ihr nicht einfach lieb zueinander sein?“

Meinung:
Hm, was für eine Niete. Gut, mir fehlt jetzt wahrscheinlich dieser wahnsinnige Bezug zu diesem Film, aber die Tatsache, dass die Darsteller im Interview auch nicht recht die message des Filmes wiedergeben konnten, lässt mich etwas aufatmen.

Der Film beginnt recht makaber und lässt schon in den ersten Szenen ein Stirnrunzeln aufkommen. So wird ganz normal damit umgegangen, dass Menschen auf offener Straße tot zusammenbrechen und in Abfalleimern entsorgt werden. Auch die neue Eiszeit die das abkühlen der menschlichen Gefühle wiederspiegeln soll ist zwar nett erdacht, bleibt aber nicht weiter in Erinnerung.
Als dann das erste mal ein Double von Elena erschien, kam dieses Stirnrunzeln wieder.

Mit Claire Danes, Joaquin Phoenix und Sean Penn hat sich zwar ein hockgradiger Cast versammelt, aber die Umsetzung der Geschichte konnten selbst sie nicht retten. Zuviele Fragen bleiben offen und es sollte im Endeffekt nur eine Botschaft gesendet werden: Haltet die Liebe fest bevor die Sehnsucht euch umbringt.

Nervigste Szenen:
Sean Penn’s philosophisches Gelabbere hoch oben in der Luft.

Makaberste Szene:
Die Leiche im Abfalleimer auf offener Straße.

Beste Szene:
Das Massaker beim privaten Eiskunstlaufen.

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Fazit:
Obwohl ich Claire Danes (Igby) echt mag und sie das Zugpferd für mich war, diesen Film zu kaufen, so muß ich doch zugeben, dass ich froh war, als sie die Augen endgültig geschlossen hat. Der Film zog sich dermassen in die Länge und außer ein paar einzelnen Szenen war er nicht besonders sehenswert. Allerdings muß ich zugeben, dass ich mich nicht sonderlich auf den Film eingelassen habe, doch wenn man dies tut, kann er sicherlich ein nachdenkliches Gefühl hinterlassen.

 

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