Jupiter Ascending

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Regisseur: The Wachowskis
Drehbuch: The Wachowskis
Darsteller: Channing Tatum, Mila Kunis, Eddie Redmayne
Land: USA, Großbritannien
Jahr: 2015
Genre: Action, Sci-Fi
Laufzeit: ca. 127 Minuten

 

Darum geht’s:
Während die junge Jupiter Jones mit ihrem Leben als Reinigungskraft hadert, bricht ein unerbittlicher Kampf um die Erde aus, in dem Jupiter eine wichtige Rolle spielt. Natürlich ist das dem Gegner Balem Abrasax ein Dorn im Auge und so schickt er seine Leute, um sie zu töten. Nur der genetisch veränderte Ex-Soldat Caine Wise kann ihr jetzt noch helfen.

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Meinung:
Stupider Ascending, äh: Jupiter Ascending ist nicht wirklich der Hollywood-Blockbuster, als der er angekündigt wurde. Die Special Effects lassen teilweise zu wünschen übrig (z.B. schon zu Beginn, wenn Caine mit seinen Flugsohlen durch die Skyline gleitet oder das Miniraumschiff abstürzt und vor einem Auto aprupt stoppt) und Mila Kunis (Freunde mit gewissen Vorzügen) war auch nicht gerade überzeugend in dieser Rolle und hatte eher die Ausstrahlung einer Valiumtablette. Sie ist besser in der Comedy Schiene aufgehoben. Allerdings hat sie gut mit Channing Tatum (Für immer Liebe) harmoniert, der ja irgendwie alles spielt, wo er sein Shirt ausziehen kann.

Zum Drehbuch bleibt zu sagen: Mehh, geht so. Nun sind Sci-Fi Stories ja nicht wirklich tiefgründig, aber vieles habe ich einfach nicht wirklich verstanden. Ich will mich aber auch nicht erst informieren müssen, warum eine Szene so gedreht wurde, wie sie ist. Das macht für mich keinen guten Film aus. Mir ging auch der Einstieg viel zu schnell. Jupiter gibt sich im Krankenhaus als jemand anders aus (wieso eigentlich?) und schon geht’s los und Mr. Caine Wise rettet sie. Zwei Sekunden später haben sie sich schon in einander verknallt. – Keine Überraschung hier. Eine weitere Frage, die sich mir stellt: Wenn sie doch die Herrscherin der Erde ist und sie großartig im Kleid vor ihren Untertanen auftritt und bestaunt wird,- warum haben dann die anderen so viel mehr Macht? Und diese Sache mit der Erpressung a la „Mach was ich will oder ich kill deine Familie“ ist auch voll ausgelutscht. Klar, sie soll zeigen, wie herzallerliebst Jupiter doch ist, aber mich hat’s gelangweilt. Das Ende ist ein Klischee an sich.

Thema Musik: Da wird unheimlich übertrieben. Selbst in Szenen, in denen eine Gitarre gereicht hätte, wird ein Mega theatralisches Orchester aufgefahren und ein Chor schreit sich die Lunge aus dem Leib. An vielen Stellen wirkt sie einfach nur deplatziert.

Außerdem haben die Wachowskis in puncto menschliche Plantage bei sich selber geklaut, denn die gab’s schon in Matrix. Was das Drehbuchschreiben angeht, so haben sich die zwei Geschwister seit Bound massiv verschlechtert. Auch wenn ich hier jetzt Äpfel mit Birnen vergleiche.

Richtig genervt hat mich Eddie Redmayne (Runaway Girl) als Oberbösewicht. Wenn der nur etwas schneller gesprochen hätte, wäre der Film nur halb so lang gewesen! Ich konnte ihm kaum zuhören! Gleiches gilt für seinen herrlich arroganten Filmbruder Douglas Booth (Noah), der ebenfalls an einem ödipalen Komplex litt.

Nebenbei geben sich noch Sean Bean (Silent Hill) und Maria Doyle Kennedy (Orphan Black) die Ehre.

 

Fazit:
Jupiter Ascending ist nicht gerade der Action Kracher schlechthin und hat zudem massive Storyschwächen.

Darsteller:

Regie:

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5.6

Kin