Kleine Biester

    • Kinostart:

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Originaltitel: Little Darlings
Regisseur: Ronald F. Maxwell
Drehbuch: Kimi Peck, Dalene Young,
Darsteller: Tatum O’Neal, Kristy McNichol, Armand Assante
Land: USA
Jahr: 1980
Genre: Drama, Komödie
Laufzeit: ca. 96 Minuten
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Darum geht’s:
Die rebellische Angel und die betuchte Ferris lassen sich auf eine Wette ein, um die Gunst ihrer Mitcamperinnen zu erlangen. Sie nehmen die vorgeschlagene Wette von der schönen und erfahrenen Cinder an, die da lautet: Wer zuerst seine Unschuld verliert, gewinnt. Während sich Angel an Randy, der im benachbarten Jungscamp wohnt, ran macht, hat sich Ferris den Sportlehrer rausgesucht. Doch als die Gefühle überhand nehmen, schlagen beide eine ganz unerwartete Richtung ein.

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Meinung:
Endlich mal wieder einen guten, alten Klassiker. Ja, der Film ist aus einem Jahr, wo an mich noch gar nicht zu denken war. Und: Ich liebe ihn! Ich hab den in meiner Teenie-Zeit sehr oft gesehen und konnte jetzt, nach vielen Jahren noch quasi jeden Satz mitsprechen.

Damals, 1980, wo das Thema noch nicht so abgehangen war wie heutzutage, funktionierte die ganze Sache noch. Mit Tatum O’Neil (The Runaways) und Kristy McNichol waren zwei wunderbare Hund und Katz Darstellerinnen gefunden, zwischen denen letztendlich doch eine Freundschaft entsteht. Auch der Rest der Crew, sowie Matt Dillon (L.A. Crash) waren gut gewählt, wobei letzterer wohl auch von jedem anderen gespielt werden konnte. Ja, Herr Dillon zählt jetzt nicht zu meinen Faves, aber das soll jetzt hier ausnahmsweise mal nicht thematisiert werden.

Auch die Mischung der anderen Charaktere hat mir gefallen. Der Hippie, die Burschikose, das kleine Moppelchen,.. es war von allem etwas dabei, weswegen der Film großen Spaß macht.

Ich würde das Genre jetzt weniger als Drama oder Komödie ansiedeln, sondern einfach als ein Coming-off Age Film. Es geht ums erwachsen werden. Samt der Höhen und Tiefen, die von den Hormonen ausgelöst werden.

Was mich allerdings ein klein wenig genervt hat, war die Dauerfluppe, die Angel im Gesicht hatte. Und war es nicht die, wurde mit weit aufgerissenem Mund Kaugummi gekaut. Aber auch Randy quarzt eine nach der anderen, weswegen ich mich wundere, dass beide Darsteller noch intakte Lungenflügel haben. Naja, heutzutage wird in jedem Film gekifft, sei’s also drum,…
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Fazit:
Kleine Biester ist ein locker flockiger Film über die Erste Liebe und die Tücken einen Sommercamps.

Darsteller:

Regie:

Länder:

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