Love of my Life

    • Kinostart:

Regisseur: Michael Budd
Drehbuch:
Liam Barrett
Darsteller:
Peter O’Brien, Bel Deliá, Michael Budd
Land: Australien
Jahr: 2013
Genre: Horror, Thriller (naja)
Laufzeit: ca. 96 Minuten
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Darum geht’s:
Julius wird von einem mysteriösen Mann entführt und vor die Wahl gestellt:
Entweder erträgt er vier Tage lang die schlimmste Folter, die er sich vorstellen kann und stirbt am darauffolgenden Tag, oder er liefert seine Exfrau mit dem Wort „Genug“ aus, die ebenfalls in dem verlassenen Krankenhaus gefangen ist. In diesem Fall dürfte Julius einfach gehen, während der Pseudoarzt seine ehemalige Lebensgefährdin tötet. Die Frage, die er sich nun stellen muss: Ist Nicole die Liebe seines Lebens,- auch über den Tod hinaus?

Meinung:
Die Handlung ist so: naja. Es beginnt eigentlich ganz okay, driftet dann aber irgendwann auf eine lächerliche und absurde Schiene ab. Außerdem entstehen jede Menge Fragen, die nie beantwortet werden. Aber für so eine Art von Film ist das nicht sonderlich verwunderlich. Hinzukommt, dass die Reihenfolge der Folter total sinnlos ist. Der Hobbychirurg beginnt mit dem schlimmsten (also was budgetmäßig drinne war) und am besagten Tag 4 macht er ein bisschen Pille Palle. Ähm,…

Der Regisseur Michael Budd hat sich mal eben selbst eine Rolle im Film gegeben und spielt den Playboykumpel Reggie. Und das ist im Nachhinein irgendwie der beste Charakter, was sehr tragisch ist, da er teilweise echt nervig war.

Das größte Manko ist: die große Liebe Nicole, gespielt von Bel Deliá. So ein unsympathischer Bolzen! Ich quittiere der Frau null Talent. Daher war es mir absolut Banane, was aus ihr wird bzw. ob ihr Liebster sie ausliefert.
Auch die Hintergrundgeschichte des Handlangers war sehr an den Haaren herbei gezogen. Wo war denn da die Logik? Aber wenn das damals bei Saw funktioniert hat, dann wohl auch hier.

Allerdings kann ich nicht wirklich etwas negatives über den Protagonisten des Films Diarmid Heidenreich (der eine wahnsinnige Ähnlichkeit mit Cary Elwes hat) sagen. Er hat seine Rolle überzeugend gespielt und hätte man ihm noch eine glaubhafte Partnerin zur Seite gestellt, hätte ich den beiden die große Liebe vielleicht abgekauft.

Den bösen Doktor fand ich, bis zu dem Zeitpunkt als er seinen Mundschutz abnahm, recht furchteinflößend und eiskalt. Dann blieb aber nur ein psychisch kranker Mann zurück, der öfters mal an die Geschehnisse aus der Vergangenheit erinnert wird. Hier erreicht der Film seinen Tiefpunkt. Den Mann, den er da als Opfer erwählt hatte,- warum auch immer, war absolut null überzeugend. Wahrscheinlich hat ihn der Castingchef an der Bushaltestelle gefragt, ob er denn schnell Zeit hätte. Anders kann ich mir diesen Dilettantismus nicht erklären. Die schlechte Synchro macht den Rest.

Der Endkampf war einfach nur Schrott und eher amüsant als spannend. Und dann war der auch noch so in die Länge gezogen. Weniger wäre hier mehr gewesen.
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Fazit:
Larifari Independendthriller mit teilweise schlechten Handlungssträngen.

Darsteller:

Regie:

Länder:

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