My Wife is a Gangster 3

    • Kinostart:

Originaltitel: 조폭 마누라 – Jopog manura 3
Regisseur: Cho Jin-gyu
Drehbuch: Chu Chen On, Charles Kim
Darsteller: Shu Qi, Lee Beom-su,
Land: Südkorea
Jahr: 2006
Genre: Action, Komödie
Laufzeit: ca. 115 Minuten

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Darum geht’s:
Nach einem unglücklichen Vorfall auf einer Versammlung ihres Vaters, – einem Gangsterboss, wird Aryong fort geschickt. Sie reist von Hong Kong nach Südkorea um ihre Mutter zu finden. Dort steht sie unter der Obhut von Han Ki-Chul und seinen zwei Kumpanen, der von seinem Boss dazu verdonnert wurde, auf sie aufzupassen. Da sie kein koreanisch spricht und er keinen Brocken chinesisch, wird eine Dolmetscherin engagiert. Diese ist zu Beginn total verängstigt von den Gangstern und verwandelt sämtliche aufmüpfigen Sätze von Aryoung in nette Komplimente. Doch je länger sie mit der Bande zu tun hat, desto selbstsicherer wird sie und übersetzt einfach so, wie es ihr gefällt. Doch das ist die geringste Sorge von Han Ki-Chul, denn ein paar Mörder scheinen es auf ihn abgesehen zu haben. Erst viel zu spät erkennt er, dass diese in Wirklichkeit hinter Aryoung her sind.

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Meinung:
Das war der anstrengendste Teil und dann ging er auch noch am längsten.
Ich finde es schade, dass die alte Besetzung durch eine neue, nun chinesische Darstellerin ersetzt wurde.- Shu Qi, naja. Ich dachte eigentlich, dass ich sie ganz gerne sehe, aber seit So Close und The Transporter ist eben doch etwas Zeit vergangen und irgendwie hat sich meine Meinung zu ihr etwas verändert. Sie ist nicht schlecht, aber eben auch nicht Top of the Pops. Es liegt vielleicht aber auch daran, dass ich die Schauspielerin aus den ersten beiden Teilen besser in dieser Rolle fand.

Der Film präsentiert wieder einmal den klassischen Titelklau. Mit den beiden My Wife is a Gangster Filmen hatte dieser hier überhaupt nichts zu tun und wenn es nach mir gegangen wäre, dann hätte man lieber einen dritten Teil mit der Endgegnerin aus dem zweiten Teil (Zhang Ziyi) drehen sollen.

Die Dolmetscherin schaffte es schon binnen ein paar Minuten, meinen Toleranzpegel zu sprengen.
Und wie üblich ging ein Großteil der Witze wieder unter die Gürtellinie. Diese Treppengeschichte war dabei unterstes Niveau.

Nach 1 ½ Stunden wusste ich übrigens immer noch nicht, worum es überhaupt geht.

Das zentrale Thema ist das Sprachproblem. Das finde vor allem ich sehr witzig, weil ich tagtäglich das gleiche Problem habe. Naja, Problem ist wohl das falsche Wort. Aber es muss dann doch viel mehr mit Gesten gearbeitet werden. Allerdings fand ich aus diesem Genre dann The Longest Night in Shanghai doch besser.

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Fazit:
Irgendwie ist der Film total sinnlos und ich habe mich teilweise wirklich zusammenreißen müssen, um ihn bis zum Ende zu sehen. Zwar hat mir der ein oder andere Kampf gefallen, da Shu Qi (So Close) eine sehr gute Figur darin gemacht hat, die ganze Geschichte drumherum war aber viel zu unlogisch, als das sie unterhalten konnte. Außerdem habe ich jetzt erst einmal genug von Anzug tragenden, abtrünnigen = dummen Mafiosis.

 

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