Seelen – The Host

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Originaltitel: The Host
Regisseur: Andrew Niccol
Drehbuch: Andrew Niccol
Buchvorlage: Stephenie Meyer
Darsteller: Saoirse Ronan, Jake Abel, Max Irons
Land: USA
Jahr: 2013
Genre: Sci-Fi, Romanze, Drama
Laufzeit ca.: 125 Minuten

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Darum geht’s:
Die Menschheit steht vor ihrer endgültigen Vernichtung, den ein außerirdischer Parasit nimmt von ihren Körpern Besitz und löscht die komplette Persönlichkeit. Die wenigen, die überlebt haben, müssen sich verstecken. Auch die junge Melanie ist mit ihrem Bruder auf der Flucht. Doch als auch sie in die Enge getrieben werden, springt Melanie aus dem Fenster, um ihren Bruder, der sich versteckt hat, zu retten. In der Annahme sie sei tot, wird ihr ein Wirt eingesetzt. Doch die neue Seele hat den Plan ohne Mel gemacht, deren Unterbewusstsein sich lautstark bemerkbar macht. So entsteht eine Freundschaft zwischen den beiden und Melanie überredet sie, nach ihrem Bruder zu suchen,…

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Meinung:
„Seelen“ ist ja so ein typischer Film, der schon mal im vornherein zerrissen wird. Liegts an der schamlosen Twilight Autorenwerbung? Ich finde, man sollte wirklich mal darüber hinwegkommen. Vom Prinzip her ist die Vampirsaga solide umgesetzt, aber darum soll es hier erst mal nicht gehen.
Wenn man mal den ganzen Hype und dessen Erwartungen, oder Gott bewahre, Vorurteile bei Seite lässt, bleibt ein guter Film.

Man fragt sich natürlich, warum Frau Meyer als Mormonin wieder so einen Hang zu einer Dreiecks Beziehung hat. Mhh,…aber das wird schon einen Grund haben.

Seelen erzählt eine spannende Geschichte über außerirdische Wanderer, die ihren Wirt zwar befallen, aber dann friedlich miteinander leben. Grundsätzlich ist die Botschaft wiedereinmal: Der Mensch ist schlecht. Er zerstört alles und jeden ohne Rücksicht auf Verluste. Kennen wir ja schon. Ich finde nur, dass die Menschen tatsächlich gejagt werden, um an ihre Körper zu kommen etwas doppelmoralisch. Ansonsten habe ich nicht wirklich etwas auszusetzen.

Hauptdarstellerin Saoirse Ronan (Wer ist Hanna?) macht einen guten Job. Sie ist jetzt nicht überaus herausragend und auch nicht wirklich ab der ersten Minute sympathisch, aber die Entwicklung die der Charakter durchmacht weckt doch Mitgefühl. Sie ist zwar keine Tatiana Maslany, was Doppelrollen angeht, aber doch glaubhaft.

 

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