VANish

  • Kinostart:

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Regisseur: Bryan Bockbrader
Drehbuch: Bryan Bockbrader
Darsteller: Maiara Walsh, Tony Todd, Danny Trejo
Land: USA
Jahr: 2015
Genre: Action
Laufzeit: ca. 79 Minuten

„Du hast dich mit dem falschen Handwerker angelegt!“

Darum geht’s:
Jack und sein Halbbruder Max wollen das große Geld machen und entführen die Tochter des reichen Geschäftsmannes Carlos. Was Max jedoch nicht weiß, dieser ist auch ein ernstzunehmender Drogenboss. Mit an Bord holen sie den ehemaligen Soldaten Shane. Zusammen entführen sie Emma. Doch anstatt um Geld geht es Jack mehr um Rache, denn Carlos steht in dem Verdacht, seinen Vater ermordet zu haben. Und somit bringt er nicht nur sich selbst in große Gefahr.

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Meinung:
Nein, hier geht es nicht um einen Fleckenentferner, sondern um einen Gaunerstreifen.
Der Film beginnt etwas altbacken mit einem schmusenden Pärchen, bevor die Opfer eines Verbrechens werden, weswegen unser Protagonist Jack seinen Plan schmiedet:

Und Schnitt zu ihm und seinem nervigen Bruder,der einfach mal vulgär drauf los labert. Belangloses Zeug über eine Exgeliebte. Nach der Entführung von Emma, die übrigens etwas zu tough gezeichnet wurde, bessert sich das auch nicht sonderlich. Möchtegernmacho Max macht sich an Emma ran und kassiert eine Abfuhr nach der nächsten, während eigentlich sie die Hosen an hat und die Entführung kurzerhand in die eigenen Hände nimmt.

Storytechnisch ist der Film nicht gerade der Reißer. Dafür sind aber ein paar Individuen ganz nett präsentiert und einer gibt sogar vor, ein anderer zu sein,- was mich doch etwas überrascht hat.

Erst gegen Ende schafft es der Film tatsächlich, nochmal an Tempo und somit Spannung zu zulegen. Zwar wirkt er ab der ersten Minute wie ein typisches B-Movie, dafür legen sich die verblieben Darsteller aber ganz gut ins Zeug. Was den Film zwar nicht besser, aber dafür unterhaltsamer macht.

Maiara „Die Pute von Panem“ Walsh in der Hauptrolle als entführte Gangstertochter, die selber keine Skrupel und kein Gewissen hat. Ich bin immer noch hin,- und hergerissen, ob ich sie nun mag, oder nicht. Dafür finde ich ihre strahlend blauen Augen nach wie vor toll. Ihr Filmpapa wird übrigens vom Vorzeige-Klischee-Mexikaner Danny Trejo (In the Blood) gespielt. Außerdem gibt’s einen Gastauftritt von „Candyman“ Tony Todd (Final Destination). Die anderen Darsteller habe ich noch nie zuvor gesehen und haben teilweise erst zwei, drei andere Filme vorzuweisen, die ich im übrigen auch nicht kenne. Die schauspielerische Leistung von ihnen hat mich jetzt aber auch nicht gerade in meinem Sessel zurück gelassen, weswegen ich mich nicht gleich auf Recherche begeben werde.

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Fazit:
Kann (muss man aber nicht) sich mal ansehen, wenn man auf Roadtrips steht. Außerdem sind knapp 75 Minuten Spielzeit ganz akzeptabel.

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