Underworld: Awakening

  • Kinostart:

Regisseur: Måns Mårlind, Björn Stein
Drehbuch: Len Wiseman, John Hlavin, Allison Burnett
Darsteller: Kate Beckinsale, India Eisley, Kris Holden-Ried, Charles Dance
Land: USA
Jahr: 2012
Genre: Horror, Action

„My heart is not cold,- it’s broken.“

Darum geht’s:
Nach 12 Jahren im Kälteschlaf in dem biotechnologischen Labor Antigen, gelingt es der Vampirin Selene aus ihrer Gefangenschaft zu entkommen. Zur gleichen Zeit schafft es auch eine junge Hybridin – halb Vampir/ halb Werwolf, sich zu befreien, nachdem sie als Testobjekt ihr bisheriges Leben fristete.

Fortan führt Selene in dieser neuen Welt, in der jeder von der Existenz von Vampiren und Werwölfen weiß, die Schar der Blutsauger gegen die Menschen an. Ihr zur Seite stehen der Detektiv Sebastian, der selber einmal mit einer Vampirfrau verheiratet war und David, der Nachkömmling des Vampirältesten Thomas.

Meinung:
Das Herzstück von Awakening (neben Kate) sind ganz klar die Kampfszenen. Wobei dieser riesige Lykaner definitiv eine Bereicherung ist! Leider dauerte es bei mir etwas, bis ich mich an die etwas sehr kühle Art von Selene gewöhnen konnte. War sie doch im zweiten Teil etwas charismatischer geworden. Hier tritt sie etwas zu cool auf und ich kann mich auch nicht daran erinnern, dass sie in den Vorgängern derart rustikal (nennen wir es mal so) gelaufen ist. Aber davon abgesehen hat dieser Teil meine Erwartungen erfüllt. Ich wollte böse Vampire/ Werwölfe und gute Kampfszenen (auch wenn Selene gegen Ende etwas zu oft irgendwo dagegen geschleudert wurde). Was macht es da schon, dass die Handlung etwas hinkt?

Die Story an sich ist gut umgesetzt, auch wenn sie in der Mitte einen leichten Durchhänger hat. Den schwarzen Detektiv hätte man sich zudem sparen können. Auch einen erneuten Vampirältesten einzuführen empfand ich als überflüssig, zumal ich mit Charles Dance (Dracula Untold) nicht warm geworden bin.

Neu dabei sind außerdem Kris Holden-Ried, der schon in der Serie Lost Girl einen Wolf mimte und Theo James (Divergent), der voraussichtlich im fünften Teil den Part des Hauptdarstellers übernehmen wird und so Kate Beckinsale (Engel im Schnee) in den Ruhestand schickt.

Was mich etwas gewundert hat, ist die Tatsache, dass Darsteller wie Wes Bentley (Ghost Rider) und Sandrine Holt (Resident Evil: Apokalypse) einfach so geopfert wurden, ohne wirklich eine bedeutende Rolle gespielt zu haben. Das scheint wohl dieses Twilight Phänomen zu sein: Dabei sein ist alles!

Der Original Michael (Scott Speedman) ist zwar nicht mehr dabei, dafür aber diverse Standbilder und Close Ups von ihm, die man aus den vorherigen zwei Teilen (Underworld, Underworld – Evolution) zusammengestellt hat. Vielleicht überlegt er es sich für einen eventuellen 5ten Teil ja noch einmal.

Das sich der Verdacht, es könnte sich bei Eve um Selenes Tochter handeln nun doch bestätigt wurde, find ich noch immer gewöhnungsbedürftig. Es dauert eben etwas, sich an diesen neuen Charakter zu gewöhnen, irgendwann wurde sie dann aber doch mit Akzeptanz beschenkt. Wie sie allerdings das Licht der Welt erblickte, wurde nicht gezeigt bzw. erklärt. India Eisley (Kite – Engel der Rache) hat diese Rolle hervorragend gespielt und zudem mehr Biss als ihre Filmmutter bewiesen. In den Kämpfen konnte sie deutlich mehr bewirken.

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Fazit:
Summa summarum bietet Underworld: Awakening gute (und gore-reiche) Action und zum Schluss gibt’s noch Evanescence auf die Ohren,- was will man mehr?

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Info:
Bis dato erschienen 4 Teile:
Underworld
Underworld – Evolution
Underworld – Aufstand der Lykaner
Underworld – Awakening

 

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