Zorn der Titanen

  • Kinostart:

Originaltitel: Wrath of the Titans
Regisseur: Jonathan Liebesman
Drehbuch: Dan Mazeau, David Leslie Johnson
Buchvorlage: Greg Berlanti, David Johnson, Dan Mazeau
Originaldrehbuchvorlage: Berverley Cross
Darsteller: Sam Worthington, Liam Neeson, Ralph Fiennes
Land: USA
Jahr: 2012
Genre: Action, Abenteuer, Fantasy
Laufzeit ca.: 99 Minuten

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Darum geht’s:
Die Menschen beten nicht mehr zu den Göttern, nein,- sie lehnen sich sogar gegen Zeus und Co. auf, was dazu führt, dass diese ihre Macht verlieren und zu sterben drohen. Nur Hades und der Kriegsgott Ares ziehen ihre Kraft aus dem Hass der kleinen Leute. Zusammen schmieden sie den Plan, den Titanen Kronos zu erwecken. Dafür brauchen sie die Lebensenergie des obersten, olympischen Gottes. Nur dessen Sohn Perseus kann das Unheil abwenden und so zieht dieser in den Kampf gegen seinen Onkel und Stiefbruder.

Meinung:
Irgendwann im Verlauf der Handlung kam es mir so vor, als hätte ich den Film schon einmal gesehen,…. und so war es dann auch. Das unterstreicht schon einmal, wie sehr mich der Film damals anscheinend in seinen Bann gezogen hat. Da ich den Großteil also wieder vergessen hatte, habe ich mein Wissen noch einmal aufgefrischt und beginne bereits jetzt, schon wieder alles zu verdrängen.

Knapp 100 Minuten trommeln und pustet sich das Orchester quasi ohne Pause, durch den Film. Es scheint, als gäbe es keine ruhige Minute, was irgendwann einfach too much wird.

Amüsant:
Die Originalbesetzung aus dem ersten Teil ist wieder mit von der Partie, außer Königin Andromeda, die nicht nur von einer anderen Darstellerin gespielt wird, sondern auch plötzlich erblondet ist. „?“ Hätte man ihr nicht wenigstens die Haare färben können? Ach, auch egal.
Neu hinzugekommen sind u.a. Édgar Ramírez (Erlöse uns von dem Bösen) als Ares, Bill Nighy (Underworld – Aufstand der Lykaner) als Hephaestus und Danny Huston (American Horror Story: Coven) als Poseidon.

Nochmal zum Thema Haare:
Wow, wer hat den Protagonisten Sam Worthington (Kampf der Titanen) diesen Look verpasst? Grausam!

Logik:
Perseus ist Fischer und hat in beiden Teilen keinen einzigen Fisch gefangen. ;o)
Und warum ist seine Frau plötzlich Tod, wenn sie doch angeblich mit ewiger Jugend gestraft wurde?

Trotz großem Staraufgebot kann Zorn der Titanen sich leider nicht abheben. Ab der Mitte zieht sich der Film wie alter Kaugummi.

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Fazit:
Mit vielen Special Effects und lautem Soundscore wird sich quasi in jeder Szene gegenseitig die Kauleiste poliert. Mehr bleibt vom Zorn der Titanen leider nicht im Gedächtnis. Schade.

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Info:
Kampf der Titanen war gut, Zorn der Titanen weniger, ergo: kein dritter Teil.

 

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