Igby

Originaltitel: Igby goes down
Darsteller: Kieran Culkin, Claire Danes, Susan Surandon, Jeff Goldblum, Amanda Peet
Regisseur: Burr Steers
Drehbuch: Burr Steers
Genre: Komödie/Drama
Land: USA
Jahr: 2002
FSK: ab 12 Jahren
Länge: 98 Min.

„Du klingst älter als elf. – Ja du hast recht, das kommt wahrscheinlich von den Zigaretten.“

Darum geht’s:
Igby hat das Snopleben satt, dass ihm seine Familie vorlebt und so gerät er immerwieder in neuen Schlamassel und fliegt aus einer Schule nach der anderen. Selbst als seine Mutter ihn in eine Militärschule steckt, kommt er nicht zu Vernunft und boykottiert ihre Versuche weiterhin, ihn zu so einem Musterklnaben zu machen wie seinen Bruder Oliver. Als sein Patenonkel ihn in den Ferien nach New York holt, denkt Igby zum ersten Mal über sein Leben nach, was seiner Chaotictour allerdings keinen Abbruch schafft.

 

Meinung:
Mein erster Gedanke war: Donnie Darko. Denn genau das ist Igby für mich, ein Kultfilm. Nach meiner letzten Pleite mit It´s all about love, habe ich doch endlich einen Film gefunden, indem Claire Danes eine perfekte Rolle hat. Allein ihr Character ist zum schiessen. „Warum lachst du nicht einfach?“

Die Anfangssequenz ist schon ein Brüller, obwohl man noch nichts sieht. Dann der Flashback und die kleinen Gehässigkeiten zwischen dem Ehepaar, dass an die liebenswerten Familienessen in American Beauty erinnerte. Knaller hierbei ist Bill Pullmans Statement zur Körperpflege.

Cleverer Schachzug außerdem: Den kleinen Igby von Rory Culkin spielen zu lassen, so dass die Ähnlichkeit schon fast erschreckend ist.

„Ich geh nach Kalifornien, ich brauch endlich nen sonnigen Tag.“

Die kleinen Stänkerreien zwischen Sookie und Igby sind einfach köstlich, sowie eigentlich die gesamten Dialoge des Filmes, die zumeist von Situationkomik geprägt sind.

Igby goes down besticht nicht nur durch seine Erzählweise, sondern auch durch seinen hochkarädigen Cast, der sich schon in den ersten Minuten zu erkennen gibt. Highlight hierbei sind Susan Surandon, die ich hierbei mit Meryl Streep in punkto Komödie gleichstelle, weil beide mit ihrer staubtrockenen Art einfach genial sind, Claire Danes und Amanda Peet,- gefolgt von dem männlichen Hauptcast. *g* Wobei es Ryan Phillippe wahrscheinlich nie schaffen wird, mich zu begeistern

„Bist du die Tochter von jemanden?“

Gegen Ende dachte ich, der Film würde abschmieren und es ginge nur noch um Dramatik, aber nein, die sarkastischen Sprüche konnten weiterhin gezielt abgefeuert werden und Igby goes down endete so wie er angefangen hat. Daher ist es schwer, eine Lieblingsszene zu benennen.

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Info:
*Igby goes down war Burr Steers Regie-Debüt.

 

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