Lucy

Regisseur: Luc Besson
Drehbuch: Luc Besson
Darsteller: Scarlett Johansson, Morgan Freeman, Min-sik Choi
Land: Frankreich
Jahr: 2014
Genre: Action, Thriller, Science-Fiction
Laufzeit ca.: 89 Minuten

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Darum geht’s:
Partygirl Lucy wird von ihrer Bekanntschaft Richard überredet, einen Koffer in einem Hotel abzugeben. Leider läuft dieses Vorhaben mehr als schief und ihr wird ein Päckchen der neuen Wunderdroge C.P.H.4 in den Unterbauch eingesetzt. Sie soll diese Droge über die Grenze schmuggeln. Unterwegs wird sie jedoch gefangen genommen. Durch einem Tritt in den Unterkörper öffnet sich der Beutel und die Droge, welches es dem Menschen möglich macht, die vollständigen 100 Prozent seines Gehirns zu nutzen, bahnt sich den Weg durch ihren Körper. Fortan sieht Lucy die Welt und alles darin mit anderen Augen und entwickelt enorme Kräfte wie u.a. Telekinese und Telepathie. Doch dieses Wundermittel droht sie zu töten, weswegen sie den Wissenschaftler Prof. Samuel Norman um Hilfe aufsuchen muss, während ihr die Gangster im Nacken sitzen.

Meinung:
Bei Lucy war meine größte Angst, dass sich hinter dem wirklich genialen Trailer nicht das verbirgt, was die Vorschau versprach. Ich machte es mir trotzdem bequem und freute mich auf die knapp 90 Minuten Action.

Mir gefielen die bildlichen Vergleiche zu Beginn. Auch Miss Johansson (Er steht einfach nicht auf Dich) überzeugte mich in ihrer Rolle als naives, ängstliches Partydummchen hin zur Superwaffe. Doch je weiter ihre Gehirnkapazität in Prozent anstieg, desto weiter sank mein Aufmerksamkeitspegel.

Die erste Hälfte des Filmes war echt gut, leider kannte ich alles schon aus dem Trailer. Auch die Verfolgungsjagd bzw. erste Fahrstunde war sehr actionreich. Danach driftete es leider mit Morgan Freeman ein bisschen zu sehr ins Bla Bla ab.

Die Szene in der Flugzeugtoilette war dann leider zu viel für mich. Hat sie sich jetzt aufgelöst und wieder zusammengesetzt? Äh?
Und warum tötet sie mir nichts, dir nichts einen unschuldigen Taxifahrer, lässt aber den Oldboy, der ihr das angetan hat am Leben? Hinzukommt der wohl unerotischste Kuss der Filmszene. Wow, war der schlecht!

Gegen Ende wurde es dann fast lächerlich. Die Verwandlung erinnerte eher an einen Final Boss in einem Resident Evil Spiel. Und hier wären wir auch bei den größten Mango:
Genau wie in „Noah“ fand ich die Spezial Effekte sehr lahm. Laut dem Regisseur/ Drehbuchautor Luc Besson hat die Planung und Fertigstellung des Films knapp neun Jahre gebraucht. Vielleicht haben sie die Special Effects ja schon zu Beginn gedreht?

Schade, dabei hat der Film so gut angefangen und bot viel Potenzial. schade, Schade, SCHADE!

Zu guter Letzt noch: Jeder benutzt die 100 Prozent seines Gehirns (sollte es zumindest), auch wenn uns Filme wie Lucy und Ohne Limit etwas anderes weismachen wollen.

 

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2 Kommentare

  1. Hab mir nun eben LUCY angesehen und der Film ist nicht schlecht – liegt aber auch nur im Durchschnitt und einige Dinge verwundern mich doch auch. FSK 12 – wirklich? Es sterben nicht gerade wenige Menschen und da manche auf recht hässliche Art und Weise. Auch wenn es nicht wirklich graphisch wird … ich weiß nicht. Finde die Freigabe doch etwas zu niedrig. Die Szene auf dem Flugzeug-WC habe ich jetzt auch nicht ganz folgen können – ist mir dann doch schon wieder zu abgedreht und zum Ende hin gibt es dann noch mehr von. Kann mich da Kat anschließen – tolle erste Hälfte, aber dann in der Zweiten wird alles etwas „komisch“ und die CGI sind auch altbacken. Da hätte mehr drin sein können. 

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  2. Pingback: Scarlett Johansson - Cineglobe.de

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