Katakomben

    • Kinostart:

Originaltitel: As Above, So Below
Regisseur: John Erick Dowdle
Drehbuch: Drew Dowdle, John Erick Dowdle
Darsteller: Perdita Weeks, Ben Feldman, Edwin Hodge
Land: USA
Jahr: 2014
Genre: Horror, Thriller
Laufzeit ca.: 93 Minuten

„So wie ich mir die Welt vorstelle, so ist sie.“

Darum geht’s:
Die energische Professorin der Archäologin Scarlett ist auf der Suche nach dem Stein der Weisen, der ewiges Leben verspricht. Nachdem sie den Schlüssel aus dem Iran geborgen hatte, begibt sie sich mit ihrem Kumpel Benji nach Paris. In den unterirdischen Katakomben soll der Schatz versteckt sein. Sie bittet ihren Ex-Freund George, für sie die alte Schrift zu übersetzen und bevor er sich versehen kann, ist er mit dabei. Außerdem holen sie sich den Franzosen Pavillon als Fremdenführer hinzu, der wiederum zwei Kollegen mitbringt. Zusammen betreten sie die Katakomben, aus denen jedoch nicht alle wieder raus kommen.

Zu Beginn: Wackelpuddingkamera,….
Hätten sie den Bildschirm schwarz gelassen und nur Geräusche laufen lassen, wäre es besser gewesen.

Danach: Stadtführung
Danach: Einführung der restlichen Charaktere.
Protagonistin Scarlett ist typisch über-euphorisch gezeichnet. Hauptsache sie kommt an ihr Ziel,- ohne Rücksicht auf Verluste. Ihr zur Seite hat man Ben Feldman (Extreme Movie) als Exfreund George gestellt. Die beiden haben so ziemlich die meisten Szenen. – Soweit ich das durch das Dauergeschwanke sehen konnte. Filmkameramann Benji (Edwin Hodge – Purge) war also die meiste Zeit nicht sichtbar.

Katakomben kommt als Möchtegerndokumentation daher. Aber ehrlich gesagt wird alles durch die Kameraführung kaputt gemacht. Was zudem unlogisch erscheint ist die Tatsache, unter permanenten Todesgefahr weiter eine schwere Kamera mitlaufen zu lassen. Da würde ich meine Prioritäten doch anders festlegen.

Man lernt zwar etwas über die Geschichte der unterirdischen Höhlen (und Scarletts Übersetzung war auch sehr interessant), aber das reißt es auch nicht raus.
Der Rest des Films besteht aus hysterischen herum Geschreie, durcheinander reden und ängstlichen Blicken und das obwohl nie wirklich etwas passiert. Kopfkino also. Untermalt wird dies mit lauter Hintergrundmusik, die die kaum vorhandenen Schockmomente noch gruseliger machen soll. Aber wo nichts ist, kann auch nichts verstärkt werden.

Ehrlich gesagt, finde ich Catacoms – Unter der Erde lauert der Tod noch besser,- und den fand ich schon nicht prickelnd.

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Fazit:
Katakomben kann man sich gut als Hörspiel zu Gemüt führen (wenn man sich das andauernde durcheinander Geplapper wegdenkt). Durch die dilettantische Kameraführung (ob gewollt oder nicht) hatte ich allerdings keinen Augenblick Freunde an dem Film, wodurch sich folgende Wertung ergibt:

 

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